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Lausitzer Füchse: Charity-Abend ein voller Erfolg

Weißwasser/O.L.. Wer hat das schon einmal gesehen? Die Spieler der Lausitzer Füchse mit einem Vorbinder statt Eishockeykleidung.

Chris Owens, Jake Ustorf, Philip Kuschel und Oliver Granz beim Bier zapfen, David Kuchejda, Mychal Monteith, Feodor Boiarchinov als perfekte Kellner, Marius Schmidt, Roberto Geiseler, Olafr Schmidt und Konstantin Kessler beim Kochen oder Anders Eriksson als Auktionator?

Am 13. November fand im Hotel Kristall zum dritten Mal der Charity-Abend der Lausitzer Füchse statt. Knapp 50 Gäste verlebten einen kurzweiligen und angenehmen Abend.

Der Geschäftsführer der EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH, Dirk Rohrbach, begrüßte die Gäste und sagte zu Beginn: „ Die Lausitzer Füchse sind ein Leuchtturm in der Region, ein Aushängeschild mit starker Strahlkraft und wir wollen nicht nur nehmen, sondern auch etwas zurück geben. Dies machen wir nun schon seit vielen Jahren und damit wollen wir auch den Zusammenhalt in unserer Region fördern und demonstrieren."

Alle Einnahmen des Abends gingen in diesem Jahr an den Kinderhospizdienst in Görlitz. „Das ist eine Einrichtung, in der trauernde und schwerkranke Kinder und Jugendliche betreut werden. Aber auch Familien, die mit Schicksalsschlägen nur schwer umgehen können, insbesondere Kinder, die unter solchen Situationen besonders leiden. Darüber hinaus werden durch die ehrenamtlichen Helfer und Betreuer auch Kinder und Jugendliche betreut, die durch ihre schwere Krankheit keine hohe Lebenserwartung haben", so berichtete Frau Anja Hempel von der Betreuungseinrichtung mit ein paar einführenden Worten. Für die Spieler der Lausitzer Füchse und die Verantwortlichen war das daher ein ganz besonderer Abend.

Danach erwartete die Gäste ein Drei-Gänge Menü. In den Pausen zwischen den einzelnen Menü-Gängen wurden dann durch den Pressesprecher, Ronald Byron, drei Preise versteigert, die durch die Lausitzer Füchse zur Verfügung gestellt wurden. Aber das war noch nicht alles an diesem Abend. So entschloss sich die Mannschaft spontan, aus eigener Tasche einen Schläger und ein Trikot für den guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Da sich beim Bieten allerdings kein Sieger herauskristallisierte, stellte die Mannschaft den beiden Bieterinnen jeweils einen Schläger und ein Trikot zur Verfügung. Es wurden somit nicht nur zwei Gäste glücklich gemacht, sondern es kam für den guten Zweck auch noch zusätzlich Geld in die Kasse. Damit haben die Lausitzer Füchse auf dem Charity-Abend über 4.000 Euro für den Kinderhospizdienst in Görlitz eingenommen. Dafür bedanken wir uns bei allen, die diese Charity-Aktion mit ihren Spenden unterstützt haben. Der Betrag wird in Kürze offiziell bei einem Heimspiel der Lausitzer Füchse in der Eisarena übergeben. (pm)

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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