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#kulturherzstadt

Zittau. Zittaus Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 ist eine Herzensangelegenheit, die jetzt auch visuell erlebbar ist.

Vergangene Woche ist das von der Agentur zh2 aus Zittau entwickelte Bewerbungs-Signet vorgestellt worden. Das Zeichen in Form eines Herzes deutet besonders auf die emotionale Komponente der Bewerbung hin. »Gerade im Hinblick auf die ersten Schritte der Bewerbung bis hin zum Bürgerentscheid im Mai wird es unsere erste Aufgabe sein, die Zittauerinnen und Zittauer  von der Idee zu überzeugen und ihnen die Chancen des Bewerbungsweges zu vermitteln«, sagt Kai Grebasch, Projektverantwortlicher für den Bewerbungsprozess bei der Stadtverwaltung Zittau. »Das von zh2 vorgelegte, starke und doch einfache Zeichen wird uns helfen, die Beteiligung am Wettbewerb zu einer Herzensangelegenheit Vieler zu machen.«

Das neue Markenzeichen lehnt sich an die bereits etablierte Darstellung der Marke Zittau an und nimmt einzelne Elemente wie den Farbverlauf und die eingesetzten Dreiecke an den Enden der Farbbänder auf, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Wichtig war dem Auswahlgremium und der städtischen Steuerungsgruppe auch die einfache Adaptierbarkeit in die Sprachen der an der Bewerbung beteiligten Nachbarn.

In der Stadtverwaltung hofft man, dass viele Menschen der Stadt und der Region ihre Unterstützung für die gemeinsame Bewerbung der Stadt Zittau und der Dreiländer-Region Oberlausitz zum Ausdruck bringen, indem sie das Signet auf ihren eigenen Publikationen tragen. Die Bereitstellung wird zunächst über einen Cloudspeicher, später per Download von der aktuell entstehenden Webseite leicht und unbürokratisch erfolgen und das Logo für digitale und analoge Materialien nutzbar
machen.

Neben der Agentur zh2, die sich in einer beschränkten Ausschreibung gegen zwei renommierte sächsische Mitbewerber durchsetzte, wird in den kommenden Monaten die Kommunikation für die Bewerbung im Bereich Textgestaltung von der Görlitzer Agentur Machtwort unterstützt. Auch Machtwort musste sich in einem Auswahlverfahren gegen Mitbewerber durchsetzen.

 

Mitmachaktion gestartet

  • Damit die Menschen der Region ihre Unterstützung für die Bewerbung zum Ausdruck bringen könne, wurde am 8. Dezember eine Mitmachaktion gestartet.
  • Im Kulturhauptstadtbüro kann man sich einen Aufkleber mit dem neuen Zeichen holen.
  • Der soll auf das eigene Auto, Ladentür oder den Schreibtisch geklebt und anschließen fotografiert werden.
  • Das Foto des dann verzierten Gegenstands soll anschließend unter dem Hashtag #kulturherzstadt in den sozialen Netzwerken gepostet werden.  

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Kommentar von Blättner Martin
Entschuldigung! Ich meinte im meinen Kommentar natürlich Zittau, nicht Zwickau!
Kommentar von Blättner Martin
Nach meiner Meinung hat gerade eine Außenseiterstadt wie Zwickau gute Chancen auf den Titel einer Kulturhauptstadt. Das Herz hat zwar schon München("Weltstadt mit Herz"), aber die Möglichkeit der Völkersverständigung ist in Zwickau hervorragend möglich: solange die Grenzen offen sind. Hoffentlich rutscht Zwickau nicht am Ende doch noch das Herz in die Hosentasche - wegen der Konkurrenz zu Dresden. Aber Zwickau kann mit erhobenem Haupte der Bewerbung treu bleiben. Die EU sieht das sicher genauso. Der EU ist Zwickau bestimmt lieber als Dresden.

Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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