tok/pm

Für 1.000 Euro einkaufen und schlemmen

Zittau. 1.000 Euro für Berichte über die eigenen Einkäufe und Restaurantbesuche bekommen? Das geht dank einer neuen Aktion jetzt in Zittau.

„Wenn Zittauer über ihre Einkäufe oder Restaurantbesuche berichten, dann ist uns das 1000 Euro wert“, sagt Stephan Eichner, Zittaus Citymanager. Die positive Resonanz der Zittauer auf die Aktion „Essen mit Gewinn“ im Juni habe ihn auf die Idee gebracht, erzählt Eichner. Damals wurden Restaurantrechnungen erstattet.

 Deswegen hat der Zittauer Gewerbe- und Tourismusverein "Zittau lebendige Stadt" gemeinsam mit den Stadtwerken, der Volksbank Löbau-Zittau und der IHK eine neue Gutscheinaktion gestartet. Bei der Aktion „1000 Euro in Zittau ausgeben und darüber erzählen“ kann eine Familie oder Wohngemeinschaft aus Zittau Gutscheine im Wert von 1.000 Euro in 45 Zittauer Geschäften und 19 Restaurants oder Cafés einlösen, ohne selbst einen Cent zu investieren.

Das Kleingedruckte

Bewerben können sich die Zittauer bis 11. Oktober unter info@xyzittau.de. Die Teilnahmebedingungen sind zunächst ganz einfach: Der Gewinner berichtet in den sozialen Medien über seine Einkäufe oder Restaurantbesuche mit Fotos oder Videos. Teilnehmen können Familien oder Wohngemeinschaften, die ihren ständigen Wohnsitz überwiegend in Zittau oder seinen Ortsteilen haben.

Weil es bei solchen Aktionen aber auch rechtliches zu beachten gibt, folgen noch ein paar weitere Bedingungen:  Eine Auszahlung des gewonnenen Betrages ist nicht möglich. Der Wert jedes Gutscheins beträgt 10 Euro und ist nicht teilbar. Beim Einlösen besteht kein Anspruch auf eine Erstattung von Rückgeld. Es sind mindestens fünf Käufe oder Restaurantbesuche zu tätigen, die Gesamtsumme kann nicht zur Begleichung einer einzigen Rechnung genutzt werden. Der Gewinner der Auslosung versichert, dass alle auf seinen Fotos/Videos gezeigten Personen aus seiner Familie der Veröffentlichung zustimmen und für ein kleines Interview in lokalen Medien zur Verfügung stehen. Und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Auf dem Moped durch die Oberlausitz

Spree. „Wer Bock hat, heute wieder Moped-Ausfahrt.“ So fängt die WhattsApp-Nachricht an, die fast jeden Sonntag durchklingelt, wenn es wieder heißt: die „alten“ Simson-Mopeds aus der Garage rauszuholen und auf Tour zu gehen. Seit dem 3. Mai 2020 brausen S50, Schwalbe, Sr2 und Krause Duo von Spree aus durch die schöne Oberlausitz. Zwei Stunden auf Strecken zwischen 35 und 65 Kilometern zum Sonntagnachmittag zu bekannten oder zu verborgenen Orten in der Heimat. Die Touren werden vom Organisator unter ein Motto gestellt, so dass die Teilnehmer auch vor und während der Fahrt rätseln können: „Wo geht es heute hin?“ Zum Beispiel: „Besichtigung einer in Europa geographischen Seltenheit“. Es geht zur Wasserscheide nach Geheege. Oder „Heute geht es hoch hinaus“. Es geht zum Monumentenberg nach Groß Radisch. Die Teilnehmerzahlen variieren zwischen drei und 15 Personen. Aber was festzuhalten ist, die DDR-Mopeds erfreuen jedes Alter. Der jüngste Mitfahrer ist gerade mal sechs Jahre alt und der älteste Fahrer feierte erst sein 66. Geburtstag. Am 13. September konnte die MAS (MopedAusfahrtSpree) so schon die 13. Ausfahrt in diesem Jahr durchführen. Bis Mitte Oktober soll in diesem Jahr mindestens noch jeden Sontag gefahren werden, sofern das Wetter mitspielt. Treffpunkt für die Touren ist immer sonntags um 13 Uhr an der Klotzholzscheune in Spree (Hähnichen).„Wer Bock hat, heute wieder Moped-Ausfahrt.“ So fängt die WhattsApp-Nachricht an, die fast jeden Sonntag durchklingelt, wenn es wieder heißt: die „alten“ Simson-Mopeds aus der Garage rauszuholen und auf Tour zu gehen. Seit dem 3. Mai 2020 brausen…

weiterlesen