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Füchse und Eisbären rücken langfristig zusammen

SportDie Eisbären Berlin und die Lausitzer Füchse wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen und haben dazu verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet.

Den Ausbau der Kooperation, die für mindestens drei weitere Jahre bestehen wird, vereinbarten beide Teams als Schlussfolgerung aus den analysierenden Gesprächen zur Funktionsweise der Kooperation in den vergangenen zwei Jahren. „Wir wollen unsere Kooperation und damit die Entwicklung von talentierten Nachwuchsspielern auf die nächste Stufe heben“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Die letzten zwei Jahre waren ein guter Anfang, aber wir haben gesehen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, unsere Zusammenarbeit zu verbessern.“

„Alle Personalentscheidungen im sportlichen Bereich werden zukünftig bei den Lausitzer Füchsen gemeinsam von Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach und Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer getroffen“, erläutert der Hauptgesellschafter der Füchse, René Reinert. „Wir werden durch diesen Schritt von der großen Fachkenntnis und dem Netzwerk der Eisbären Berlin profitieren.“ 

Außerdem wird Eisbären-Fitnesstrainer Jake Jensen das Kraft- und Ausdauertraining in Weißwasser begleiten, um beide Teams auf den gleichen Fitness-Stand zu bringen. Goaliecoach Sebastian Elwing bleibt zudem für die Torhüter der Profiteams beider Clubs und die Organisation der Förderlizenzspieler in Weißwasser zuständig. Die sportliche Abstimmung wird zwischen Füchse-Chefcoach Robert Hoffmann, Co-Trainer Chris Straube und Eisbären-Co-Trainer Steffen Ziesche stattfinden. Eine wöchentliche Telefonkonferenz und monatliche Treffen werden den Austausch zwischen den Kooperationspartnern intensivieren. 

Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer: „Wir haben uns ganz genau angeschaut, wie eng die Los Angeles Kings mit ihrem Farmteam Ontario Reign zusammenarbeiten, das ist unser Vorbild. Natürlich sollen beide Teams neben der Ausbildung von Spielern auch in ihren jeweiligen Ligen erfolgreiches Eishockey spielen. Mit unserem neuen System und der engen Verzahnung aller Teams bieten wir talentierten Spielern sehr gute Möglichkeiten, es bis ganz nach Oben zu schaffen, vielleicht sogar in die NHL.“

Die Kooperation wird, wie inzwischen schon gute Tradition, auch in dieser Saison mit einem Testspiel in der Eisarena Weißwasser gefeiert. Am 12. August empfangen die Lausitzer Füchse um 16 Uhr den DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin zum ersten Testspiel der Spielzeit 2018/19. 

Mehr zu beiden Teams unter www.eisbaeren.de und www.lausitzer-fuechse.de.

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Patenschulung für erfolgreich gestartet

Guben. Das Netzwerk »Gesunde Kinder« Guben startete jetzt wieder eine neue Patenschulung mit zehn interessierten und sehr engagierten Patinnen, die das Netzwerk auch etwas verjüngen. Damit stehen den Familien aus Guben und dem Amt Schenkendöbern dann 29 Familienpatinnen und -paten als freundschaftliche Ansprechpartner zur Seite. Schon seit einigen Wochen liefen die Vorbereitungen und Absprachen mit interessanten Referenten aus dem Naemi-Wilke-Stift, aus Forst und Cottbus. Und dann war es endlich soweit. Unter Beachtung der derzeit gültigen Abstands-und Hygienebestimmungen begrüßten die Koordinatorin des Gubener Netzwerkes Kathrin Lieske und ihre neue Assistentin Kathrin Jente die neuen Patinnen und den Projektleiter Pastor Markus Müller im liebevoll dekorierten Tagungszentrum des Naemi-Wilke-Stiftes. Nach einer kleinen Reise zurück in die Geschichte und die Anfänge des Naemi-Wilke-Stiftes und einer ausführlichen Einführung in die Netzwerkarbeit, hatten die neuen Patinnen Gelegenheit zur Vorstellung. Anschließend gab Andrea Molik, Leiterin der Gubener Freiwilligenagentur, einen Einblick in die Rechte und Pflichten im Ehrenamt. Gemeinsam mit der Netzwerkkoordinatorin bedankte sie sich für das bürgerliche ehrenamtliche Engagement und wünschte den Familienpatinnen für dieses schöne und herausfordernde Ehrenamt viel Erfolg. In den nächsten drei Monaten werden die Patinnen einige sehr interessante Schulungsthemen vermittelt bekommen: Sprachliche Entwicklung von Kindern, Rechte und Pflichten in der Schwangerschaft, Gesunde Ernährung, Erste Hilfe am Kleinkind, Zahngesundheit, Kinderkrankheiten, Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Unfallverhütung, Plötzlicher Kindstod, Stillen, Rund um die Geburt, Kindliche Bindung, Aufgaben des Jugendamtes, Hilfen zur Erziehung, Gesunde körperliche Entwicklung, Trotzkinder, Kommunikation, Besonderheiten in der Schwangerschaft und Kindeswohlgefährdung. Besonders gespannt sind alle auf eine junge Ärztin aus dem Cottbuser CTK und die neue Kinderschutzkoordinatorin aus dem Landkreis Spree-Neiße. Noch in diesem Jahr soll die Schulung mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe beendet werden. Wer möchte, kann sich gern noch für diese Schulung unter der Telefonnummer 03561/ 403 261 bei der Koordinatorin Kathrin Lieske anmelden. Aber auch interessierte Familien und unterstützende Partner sind beim Netzwerk »Gesunde Kinder« immer herzlich willkommen.Das Netzwerk »Gesunde Kinder« Guben startete jetzt wieder eine neue Patenschulung mit zehn interessierten und sehr engagierten Patinnen, die das Netzwerk auch etwas verjüngen. Damit stehen den Familien aus Guben und dem Amt Schenkendöbern dann 29…

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Neuer Chefarzt am CTK

Cottbus. Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfälle, intrakranielle Aneurysmen, fistulierende Prozesse und Verengungen der hirnversorgenden Arterien werden am neuen Institut für Neuroradiologie am Carl-Thiem-Klinikum noch intensiver betreut und zielgerichteter behandelt. Mit der Neugliederung des Instituts für Radiologie in den Fachbereich Diagnostische & Interventionelle Radiologie sowie den Fachbereich Diagnostische & Interventionelle Neuroradiologie erweitert das Carl-Thiem-Klinikum sein Behandlungsspektrum und schärft damit sein Profil als herausragender Gesundheitsdienstleister der Region. »Dr. med. Stefan Kliesch ist ein versierter Experte auf dem Gebiet der neuroradiologischen Diagnostik und der endovaskulären Therapie neurovaskulärer Erkrankungen«, freut sich die Ärztliche Direktorin des Carl-Thiem-Klinikum, Frau PD Dr. med. Christina Rogalski. Er hat er die interventionelle Schlaganfalltherapie hier am Klinikum etabliert und bereits mehr als 100mal erfolgreich durchgeführt. Dabei wird eine durch ein Blutgerinnsel verschlossene Hirnarterie über einen in die Leiste eingeführten Katheter direkt eröffnet. »Unser Ziel ist es, Patienten mit akuten neurovaskulären Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfällen, hier in Cottbus am CTK auf höchstem Niveau zu versorgen. Damit werden lange Transportwege nach Berlin oder Dresden überflüssig. Insbesondere bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Durch eine schnelle Behandlung hier vor Ort und die enge Zusammenarbeit von Neurologie, Radiologie/Neuroradiologie und Anästhesie erreichen wir bessere Krankheitsverläufe für die Patienten«, so Chefarzt der Abteilung Neuroradiologie Dr. med. Stefan Kliesch.Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfälle, intrakranielle Aneurysmen, fistulierende Prozesse und Verengungen der hirnversorgenden Arterien werden am neuen Institut für Neuroradiologie am Carl-Thiem-Klinikum noch intensiver…

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