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Ferienprojekt macht Kinder zu Filmemachern

Niesky. In Niesky können Kinder im August zu Filmemachern werden und mit kleinen bunten Klötzchen ihr eigenes Leinwandabenteuer erschaffen.

Was haben Superman, Han Solo und Dumbledore gemeinsam? Sie alle tauchen im Film „The LEGO Movie“ auf. Die bunte Klötzchenwelt des dänischen Unternehmens macht es möglich, dass sich Figuren aus Superheldencomics, Weltraumabenteuern und Zauberlehrlings-Geschichten treffen. Diese Form der nahezu grenzenlosen Kreativität sollen im August auch Kinder im Jugendzentrum H.O.L.Z in Niesky ausleben können. Bei dem Projekt „Lego Movie“ können sie selbst einen Film erstellen und haben dabei vom Drehbuch, über Kamera und Regie bis zur Synchronisation alles selbst in der Hand.

Gedreht wird der Film in der Stop-Motion-Technik. Dabei werden unbewegte Motive erstellt (in dem Fall mit Lego), fotografiert und anschließend aneinandergereiht, der Eindruck von Bewegung entsteht dadurch, dass sich die einzelnen, aufeinanderfolgenden Szenen nur minimal voneinander unterscheiden. Wie lang die Filme werden, ist schwer zu sagen. „Das ist sehr abhängig von der Komplexität des Drehbuchs. Generell schätze ich aber, dass die Filme zwischen 3 und 5 Minuten lang werden können“, sagt Medienpädagogin Aline Schulz.

Zum Filmemacher werden können Kinder ab 12 Jahren vom 3. bis 12. August. Das Ferienprojekt findet täglich von 9 Uhr bis 15 Uhr statt. Ausgenommen ist nur das Wochenende, an dem eine kurze Pause eingelegt wird. Am Ende der acht Tage gibt es dann eine große Premiere für Eltern und Geschwister. Den fertigen Film bekommen die Kinder natürlich auch mit nach Hause, entweder auf DVD oder per USB-Stick.

Anmelden kann man sein Kind unter pjany@jugendring-oberlausitz.de und 03588/201770. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person, Mittagessen und Getränke inklusive.

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Ein Sprungbrett für die Pinguine

Hoyerswerda. 2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte sich detailliert bei Experten über bestmögliche Haltungsbedingungen, um zukünftig optimalen Lebensraum schaffen zu können.  So wurde die Anlage in den letzten zehn Monaten für 75 000 Euro umgebaut. Ein Großteil der Investitionssumme wurde durch Spenden von den Versorgungsbetrieben (VBH), dem Verein der „Zoofreunde“ und von Tierfreundin Heike Widanski finanziert. Neben der weltweit einzigartigen Insektenlounge und der neuen Leopardenanlage ist mit der neuen Pinguinanlage dank Sponsoren ein weiteres Highlight im Zoo entstanden. „Wir freuen uns darüber sehr. Der Zoo erhält auch von außen eine gute Rückenstärkung. Wir hoffen, an unsere bisherigen Zuchterfolge anknüpfen zu können. Sind Humboldtpinguine doch akut vor dem Aussterben bedroht“, erklärte der zoologische Leiter Eugéne Bruins. Die neue Anlage verfügt über einen Sonnenschutz, eine Schmutzwasserrinne und eine moderne Filteranlage die ständig für frisches, klares Wasser sorgt. Die Pinguine haben drei verschiedene Bodenuntergründe zur Verfügung. Kies, größere Steine sowie Rasenflächen schaffen natürliche Bedingungen und sorgen dafür, dass die Tiere in ihren Höhlen nahezu immer mit trockenen Federkleid ankommen. Das verhindert Staunässe, schafft ein besseres Raumklima und minimiert die Entstehung von Krankheiten erheblich. „Es gibt kein Patentrezept, um Pinguine gut halten zu können. Ich habe mich intensiv informiert und aus allem das Beste für die Umsetzung mitgenommen“, berichtete Eugéne Bruins über seine intensive Recherchearbeit. Fünf Pinguine warteten am Donnerstagvormittag schon ungeduldig auf die Einweihung ihrer Anlage. Die Tiere stammen aus einem Zoo im französischen Beauval.  Fünf weitere Tiere sind am Donnerstagvormittag ganz „frisch“ aus dem Zoo in Halle nach Hoyerswerda umgezogen. Sie durften als Erstes die neue Anlage in Beschlag nehmen. Pinguin Sveni war der mutigste, erkundete als Erster die neue Anlage und probierte das neue Wasserbecken direkt aus, dass je nach Jahreszeit, auch beheizt oder gekühlt werden kann.  Die anderen Tiere tragen Namen wie Elli, Lisa, Happy, Nick, Pia und Paul. Das zwei Pinguine auch Heike und Caro heißen, also wie die oben bereits erwähnte Sponsorin und eine Tierpflegerin, ist wohl kein Zufall.  Zweimal täglich werden die Pinguine mit Fisch gefüttert. Schaufütterungen müssen wegen der Corona – Pandemie noch ausfallen, sollen aber so bald wie möglich wieder stattfinden.2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte…

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