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Erster Spatenstich: Anlagenbauer erweitert Firmenhauptsitz

Oppach. Bei ATN Hölzel in Oppach wird gebaut. Die Planungen für den 3. Bauabschnitt am Firmenhauptsitz laufen schon seit längerem. Jetzt folgte mit etwas Verspätung der erste Spatenstich.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte Unternehmer Torsten Hölzel geplant, mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für die Vorbereitungsarbeiten des großen Erweiterungsbaues zu geben. Die Corona-Krise und die damit verbundenen ungewissen Wirtschaftsentwicklungen legten diesen Schritt vorerst für ein halbes Jahr auf Eis. Auch wenn die Einschränkungen noch nicht überstanden sind, kann Torsten Hölzel Bedenken für die Zukunft zerstreuen: „Wir haben uns in den vergangenen Jahren als Unternehmen sehr gut entwickelt und durch die breite Aufstellung der ATN können wir mittelfristig auftretende Wirtschaftsdämpfer gut abfangen.“ Die Produkte des Sondermaschinen- und Anlagenbauers, der sich auf Applikationstechnik und Automatisierung spezialisiert hat, seien inzwischen in vielen Industriebereichen gefragt, die Aufträge der Kunden würden umfangreicher und die Produktpalette größer. Letzteres erfordere jetzt auch die Erweiterung des Firmenstandortes um Produktions- und Bürobereiche, so Hölzel. Er freut sich auf die Erweiterung hier in der Oberlausitz. „Der Standort Oppach ist das Herz der ATN. Hier entstehen die Ideen und Produkte, die wir weltweit für unsere Kunden entwickeln und von denen auch unsere weltweiten Niederlassungen profitieren.“

Am 16. September war es soweit. Zusammen mit Landrat Bernd Lange und im Beisein von Bürgermeisterin Silvia Hölzel setzte Torsten Hölzel zum ersten Spatenstich an. Im ersten Bauabschnitt werden bis zum Winter alle Tiefbaumaßnahmen umgesetzt, wozu auch die Verlegung einer Gashauptleitung gehört. Diese verläuft aktuell mitten durch die Erweiterungsfläche.  Im kommenden Jahr sollen dann die Hochbaumaßnahmen starten. Letzte Detailplanungen laufen dazu noch.

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Allgemeinverfügung im Landkreis

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ist das Landratsamt verpflichtet Maßnahmen zuergreifen, wenn die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen 50 Fälle bezogen auf 100.000Einwohner überschreiten. Der Inzidenzwert liegt aktuell im Landkreis über dieser Schwelle. Ausdiesem Grund erlässt der Landkreis ine neue Allgemeinverfügung. Die neue Allgemeinverfügung des Landkreises basiert in ihrem Regelungsinhalt auf derüberarbeiteten Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen. Insofern war es angezeigt, zunächst das Vorgehen des Freistaates Sachsen abzuwarten, um ein weitestgehend einheitliches Vorgehen zu gewährleisten. Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage des Landratsamtes veröffentlicht. Bitte entnehmen Sie dieser die konkreten Regelungsinhalte. Die Allgemeinverfügung beinhaltet u. a. folgende Regelungsinhalte: Tragepflicht einer Mund-Nasenbedeckung in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr.Pflicht zur Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung in bestimmten Einrichtungen.Vorgaben zur maximalen Personenanzahl bei privaten und öffentlichen Zusammenkünften, Veranstaltungen und Feierlichkeiten. Für das kommende Wochenende wurde dabei eine Übergangsregelung ermöglicht.Schank- und Speisewirtschaften sind von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages zu schließen.Die Abgabe von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken ist im Zeitraum von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages untersagt. Dies gilt für alle Einrichtungen, insbesondere Schank- und Speisewirtschafen, Gastronomie, Einrichtungen des Einzelhandels und Tankstellen.Vorgaben zur Durchführung von Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen.Vorgaben zum Besuch von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (u. a. Alten und Pflegeheime, Krankenhäuser) aus privaten Gründen.Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ist das Landratsamt verpflichtet Maßnahmen zuergreifen, wenn die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen 50 Fälle bezogen auf 100.000Einwohner überschreiten. Der Inzidenzwert liegt aktuell im Landkreis über…

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