Claudia Trache

Erste Konferenz der Kinder

Görlitz. Was wünschen sich Kinder und Jugendliche für ihren Stadtteil? Das will man in der Innenstadt Ost wissen und plant dazu eine Konferenz der Kinder.

Am 7. März haben 7- bis 18-Jährige die Chance, ihre Ideen für den Stadtteil „Innenstadt Ost“ einzubringen. Von 15 bis 18 Uhr findet im Cyrkus-Laden (Jakobstraße 5) die erste Görlitzer Konferenz der Kinder statt. Sie ist Teil des Projektes "Junge Ideen an den Start - Kinder- und Jugendbeteiligung in der Innenstadt Ost" und wird von einem fünfköpfigen ehrenamtlichen Projektteam bestehend aus Bewohnern des Stadtteils, einem Vertreter des Bürgerrates der Innenstadt Ost und einer Vertreterin der lokalen Unicef-Gruppe organisiert. 

Teilnahmen ohne Voranmeldung

Dabei können Fragen angesprochen werden, wie: Was mögt ihr in diesem Stadtteil, was fehlt? Habt ihr Ideen, wie wir es hier noch schöner, ruhiger, grüner oder abenteuerlicher gestalten können und möglichst viele Menschen etwas davon haben? „Die Möglichkeit, die eigene Stadt mitzugestalten, Ideen einzubringen und auch selber mit umsetzen zu können, wollen wir mit der Konferenz gern den Kindern und Jugendlichen näher bringen“, erzählt Anna Olbrich vom Organisationsteam. „Und hoffentlich können wir zeigen: das macht Spaß, ich werde ernst genommen, ich kann was bewirken.“

Ein Team aus Pädagoginnen und Pädagogen wird zusammen mit Kinder-Co-Moderatoren die Konferenz moderieren. Interessierte Kinder und Jugendliche können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. Auch diejenigen, die noch keine konkreten Ideen haben, sind willkommen, denn Ideen entstehen auch im gemeinsamen Gespräch oder kreativem Wirken. Es wird ein interaktiver Nachmittag werden, bei dem die jungen Menschen miteinander reden und diskutieren, aber auch ihre Ideen basteln, bauen oder schreiben können. Die Konferenzteilnehmer haben die Möglichkeit, mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung direkt ins Gespräch kommen. „Sie werden bei der Ideenentwicklung auf tatsächliche Machbarkeit achten, bei Bedarf zu bestimmten Fragen beraten oder konstruktive Einschätzungen geben. „Am Ende der Veranstaltung werden die von den Kindern ausgewählten und ausgearbeiteten Ideen einem Vertreter des Bürgerrats Innenstadt Ost überreicht“, erläutert Anna Olbrich.

Regelmäßige Kinder- und Jugendbeteiligung?

Das Beteiligungsprojekt und die Konferenz ist eine Art Testlauf. Nach der Konferenz werden sich alle Partner zusammensetzen, sich über die gemachten Erfahrungen austauschen und darüber beraten, ob die Kinder- und Jugendbeteiligung in Görlitz zu einem festen Bestandteil werden kann. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Für Auflockerung zwischendurch sorgt das Cyrkus-Team des Kulturbrücken e.V., neben dem Familienbüro, dem Familienzentrum Jakobs Enkel sowie dem Familientreff Carifé ein weiterer Partner der Konferenz. Insgesamt stellt die Stadt Görlitz für Projekte in der Innenstadt Ost mehr als 9.000 Euro pro Jahr bereit. Bislang kommen die meisten Vorschläge dafür von Erwachsenen. Das soll sich nun ändern.

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Erster Todesfall in Dahme-Spreewald bestätigt

Dahme-Spreewald. Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen verstorben. Der Covid-19-Erkankte war seit Längerem intensivmedizinisch behandelt worden und hatte schwere Vorerkrankungen. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Im Landratsamt und unserem Krisenstab sind wir weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchen alles zu tun, um unsere medizinischen Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen“. Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich gestern zuvorderst mit der tagesaktuellen Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 befasst. Vom Labor bestätigt wurden insgesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (31), Lübben (14), Zeuthen (14), Mittenwalde (9), Schönefeld (6), Wildau (6), Gemeinde Heidesee (6), Amt Schenkenländchen (5), Amt Unterspreewald (4), Eichwalde (1), Gemeinde Heideblick (1), Gemeinde Märkische Heide (1) und Gemeinde Schulzendorf (1). Acht der nachgewiesenen Covid-19-Erkrankten sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich ebenfalls acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind 293 Quarantänen verhängt und 261 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis. Kontaktbeschränkungen verlängert Schwerpunkthema, neben dem Beschaffungsmanagement von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinische Bedarfe im Landkreis, war in der gestrigen Krisenstabssitzung auch die landesweite Verlängerung der umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ bereits. Grundsätzlich ist damit jeder im öffentlichen Raum verpflichtet, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nun durch die Landesregierung nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden. Dieser sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Die Kreisverwaltungsspitze wird sich an diesem Freitag im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu den Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden im Rahmen der Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter final abstimmen. „Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Coronavirus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht“, sagt Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß. Informationen für Bürger und Unternehmer Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen…

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