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Drogen-Verstöße im Halbstunden-Takt

Zittauer Polizisten haben am Mittwochabend binnen einer Stunde drei Personen erwischt, die mit oder unter Drogen unterwegs waren. So fanden die Beamten bei einem 33-jährigen Deutschen eine Cliptüte mit einer kristallinen Substanz, vermutlich Crystal. Der Tatverdächtige war auf der Kantstraße in Zittau unterwegs. Den nächsten Verstoß deckten die Polizisten auf der Ziegelstraße auf: Eine 35-jährige Tschechin hatte dort eine Cliptüte bei sich, mutmaßlich gefüllt mit Marihuana. Zudem fand sich in ihrer Zigarettenschachtel eine Haschischpfeife. Schlussendlich geriet eine 20-jährige Volvo-Fahrerin auf der Straße der Republik in Oderwitz in die Polizeikontrolle. Ein Drogentest bei der Deutschen reagierte positiv auf Amphetamine. Die Beamten beschlagnahmten Drogen und Zubehör und erstatteten entsprechende Anzeigen. Die Autofahrerin kam zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

Auch im Norden des Landkreises erwischte die Polizei kürzlich berauschte Fahrer. In Bad Muskau stoppten sie in der Nacht zum 7. Oktober einen 22-Jährigen mit seinem Ford an der Clara-Zetkin-Straße. Eine Recherche ergab, dass für den Deutschen eine amtliche Entziehung des Führerscheins vorlag. Zudem schlug ein Drogentest auf die Einnahme von Amphetaminen an. Die Beamten wiesen eine Blutentnahme an und erstatteten Anzeigen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogen.

Ebenfalls am 7. Oktober deckte eine Streife des Polizeireviers Weißwasser eine Drogenfahrt in Krauschwitz auf. Die Uniformierten hielten einen VW an der Bautzener Straße an und kontrollierten die 36-jährige Fahrerin. Es stellte sich heraus, dass die Deutsche unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Test zeigte den Konsum von Amphetaminen an. Eine Blutentnahme sowie eine Anzeige folgten.

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Pulver der Königin – einst gepriesen, heute verpönt

Doberlug-Kirchhain. Zwei Nichtraucher huldigen noch bis Anfang Januar den Raucherutensilien im Weißgerber-Museum in Doberlug-Kirchhain. Museumsleiter Dr. Andreas Hanslok und der Doberluger Sammler Frank Mende haben mit der Sonderausstellung »Der blaue Dunst – Entstehen und Vergehen des Tabakrauchs« ein sozialgeschichtliches Phänomen der Menschheit in die Museumsräume gebracht. Natürlich musste die Ausstellung wegen der Corona-Auflagen ohne offizielle Eröffnung vor einigen Wochen starten. Bis zum Ausstellungsschluss erhofft sich der Museumschef entsprechend der jeweiligen Zugangsregelung interessierte Besucher. Verliebt in Rauchverzehrer Seit geraumer Zeit treibt den Nichtraucher Andreas Hanslok die Idee für diese Ausstellung um. Mit dem Doberluger Sammler Frank Mende, ebenfalls passionierter Nichtraucher, hat er einen engagierten Partner bei der Gestaltung dieser Schau gefunden. Frank Mende ist glücklich, dass er durch die Ausstellung seine Sammlungsbestände, die bei ihm zu Hause zumeist in Schränken, Kisten und Schachteln aufbewahrt sind, für Besucher präsentieren konnte. »Ich habe meine Sammlungsgegenstände hier neu kennengelernt.« Das betrifft vor allem die vielen so genannten Rauchverzehrer in den unterschiedlichsten Dekors und Gestaltungen vom bellenden Hund bis zum Porzellanliebespärchen. »Irgendwann habe ich mich in die Rauchverzehrer verliebt, die über Jahrzehnte in ziemlich jeder bürgerlichen Familie als Schmuckaccessoires die Wohnzimmer schmückten.« Dazu haben sich im Laufe der Jahre viele andere Utensilien zum Rauchen sowie Werbematerial aller Art für das Rauchen zu seiner Sammlung gesellt. „Es war nicht leicht, die richtige Auswahl von besonderen Gegenständen vom Streichholz bis zum Instrumentarium für das Pfeifenrauchern auszuwählen. »Dafür hatte ich Dr. Hanslok an meiner Seite.« Seit 45 Jahren ist Frank Mende von der Sammelleidenschaft infiziert. Für ihn ist das Sammeln Lebensinhalt und lässt ihn seine seit Jahrzehnten vorhandene Lungenkrankheit besser bewältigen. Die habe nichts mit dem Rauchen zu tun, denn er habe nie im Leben geraucht. Allerdings werden in der Ausstellung zahlreiche Besucher an die eigene Leidenschaft des Rauchens erinnert, die bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts sozial akzeptiert war und zum gesellschaftlichen Leben dazu gehörte und durch Werbung der Tabak- und Zigarettenproduzenten zum Style hochgejubelt wurde. »Natürlich wollen wir mit der Ausstellung keine Werbung für das Rauchen machen, zumal es inzwischen weitestgehend aus dem offiziellen öffentlichen Leben verschwunden ist«, betont Andreas Hanslok. Aber als sozialgeschichtliches Phänomen habe es die gesamte Welt über Jahrhundert geprägt. So führen Texte und Bilder in der Ausstellung durch einen Teil der Kulturgeschichte von den Anfängen in indianischen Kulturen Amerikas über die Griechen, Römer und Germanen. Kolumbus wird zugeschrieben, dass er den Tabak mit nach Europa gebracht habe. Den Siegeszug des Tabaks in Europa beförderte mit der französischen Regentin Katharina von Medici (1519 – 1589) eine Frau, die liebend gern Tabak als »Pulver der Königin« schnupfte. Später wird das Zigarrenrauchen zum Symbol für Reichtum aber auch für Revolution. Für den Schriftsteller Erich Kästner war »Kreativität ohne Rauch nicht denkbar«. Die Tabakpfeife sorgte noch besser dafür, den blauen Dunst lange dampfen zu lassen. Das Rauchen, erfahren Ausstellungsbesucher, war bis ins 20. Jahrhundert Domäne der Männer, erst dann verstanden Frauen wie Marlene Dietrich es als Mittel der Emanzipation. Auch Belege für die Zigarrenproduktion in Doberlug-Kirchhain fehlen in der Ausstellung nicht. Natürlich zeigt die Schau auch die Schädlichkeit des Rauchens und wie sich das Bewusstsein in der Gesellschaft zum Thema Rauchen verändert hat.Zwei Nichtraucher huldigen noch bis Anfang Januar den Raucherutensilien im Weißgerber-Museum in Doberlug-Kirchhain. Museumsleiter Dr. Andreas Hanslok und der Doberluger Sammler Frank Mende haben mit der Sonderausstellung »Der blaue Dunst – Entstehen…

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Weihnachtsmann, wo bist du?

Cottbus. Die Adventszeit hat begonnen und schon ist das Cottbuser Weihnachtsbüro für Heiligabend ausgebucht! Seit 2015 vermittelt das »Cottbuser Weihnachtsbüro« Akteure für die Weihnachtsfeiertage und die Adventszeit und stößt in diesem Jahr schon jetzt an seine Grenzen. Zur Unterstützung des einzig wahren Weihnachtsmannes haben sich Helfer zusammengefunden, die den Geist der Weihnacht mit sich tragen. Diese Weihnachtsmannhelfer dürfen sich in Vertretung des Weihnachtsmanns »Weihnachtsmann« nennen, wenn sie sich an den Ehrenkodex des Weihnachtsmannes halten. Dieser besagt: »Der Weihnachtsmann ist der Repräsentant des Weihnachtsfestes: Er ist immer korrekt gekleidet und fällt niemals aus seiner Rolle. Er mag Kinder im Alter von 0 bis 100+ Jahren, ist stets freundlich zu Jung und Alt. Er strahlt Harmonie und Güte aus und ist geduldig und gütig und hat Zeit für alle. Er kennt und bewahrt die Weihnachtstraditionen, kennt Gedichte, Geschichten und Lieder und zaubert strahlende Kinderaugen. Er schafft eine schöne und frohe Weihnachtsstimmung.« So bildete sich vor nunmehr sechs Jahren das Cottbuser Weihnachtsbüro, welches jedes Jahr im Oktober seine Arbeit aufnimmt. Über die Webseite www.cottbuser-weihnachtsmann.de können Familien, Kindergärten, Firmen oder Vereine ihren persönlichen Weihnachtsmann für die Vorweihnachtszeit oder Heiligabend bestellen. Speziell für den Heiligen Abend sucht das Büro noch engagierte Akteure, die als Weihnachtsmann den Kindern ein Leuchten in die Augen zaubern. »Wir mussten einige Zeiten in dem Bestellformular auf der Webseite für den 24. Dezember bereits sperren, da uns derzeit mehr Anfragen erreichen, als die wir Weihnachtsmänner vermitteln können«, so Klaus Santa, der Vorsitzende des Cottbuser Weihnachtsbüros. »Sobald wir weitere Akteure haben, können wir wieder Termine für Heiligabend freigeben«, so der Cottbuser Weihnachtsmann weiter. Einzige Bedingung für die Akteure: sie sollen sich an den Ehrenkodex des Weihnachtsmannes halten. Passende Kostüme können gestellt werden, aber auch eigene Kostüme sind gern gesehen. Zukünftige Weihnachtsmänner können sich ebenfalls über die Internetseite informieren und bewerben.Die Adventszeit hat begonnen und schon ist das Cottbuser Weihnachtsbüro für Heiligabend ausgebucht! Seit 2015 vermittelt das »Cottbuser Weihnachtsbüro« Akteure für die Weihnachtsfeiertage und die Adventszeit und stößt in diesem Jahr schon jetzt an…

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