Polizei/tok

Diebe klauen Bronzefigur von Friedhof

Dreiste Diebe haben sich erneut an einem historischen Grab auf dem Friedhof in Neugersdorf zu schaffen gemacht. Ende des vergangenen Jahres waren dort schon mehrfach Langfinger zu Gange. Es fehlten Bronzeecken einer Gruftabdeckung, ein Engel aus Stein und der Rucksack einer Bronzefigur.

Eben diese lebensgroße Figur haben sich die Ganoven nun ebenfalls noch zu Eigen gemacht. Der 50 Kilogramm schwere sogenannte Leineweber war fest an der Grabstelle installiert. Die Täter brachen ihn gewaltsam aus seiner Verankerung und verursachten damit einen noch nicht bezifferten Sachschaden. Aufgrund der Einmaligkeit der Figur beläuft sich deren Wert auf rund 20000 Euro.Die Tat geschah zwischen dem 11. und 14. Januar.  

Laut Polizei ist es unwahrscheinlich, dass der Diebstahl vollkommen unbemerkt blieb, da die Figur recht groß und auch schwer ist. Außerdem hat sie einen hohen Wiedererkennungswert. Die Polizei bittet daher um die Unterstützung der Bevölkerung. Wer etwas zu den Diebstählen, den Tätern, deren Fahrzeugen oder dem Verbleib des historischen Diebesgutes sagen kann, wird gebeten, sich im Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583/620 oder in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Auch die Friedhofsverwaltung hat offenbar genug und verspricht nun eine Belohnung für sachdienliche Hinweise zu bezahlen. Die Kriminalpolizei setzt indes ihre Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls fort.

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Friedrichstadt hat eine neue "Grüne Raumkante"

Dresden. Die Schäferstraße mitten in Friedrichstadt ist in diesem Frühjahr ein Stück weit attraktiver geworden. Die verwilderten Brachflächen zwischen Adler- und Institutsgasse sind einer sogenannten "Grünen Raumkante" gewichen. Auf dem 310 Meter langen Abschnitt wurden in den vergangenen Monaten eine Allee aus 65 Tulpenbäumen gepflanzt, es gibt nahe der Haltestelle Koreanischer Platz zwei kleine Hochbeete mit blühenden Pflanzen und zwei Bänke. Die Grüne Raumkante sieht nicht nur gut aus, "sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und mildert den Lärm ab", sagt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Bis zum zweiten Weltkrieg war die Schäferstraße beidseits  mit gründerzeitlichen Mietshäusern bebaut. Während stadteinwärts rechtsseitig in den 1970er Jahren Plattenbauten entstanden, blieb die linke Seite der Einfallstraße ins Stadtzentrum viele Jahre im ruinösen Zustand. Erst Ende der 1980er Jahre wurde die verfallenen Gebäude an der Nordseite zwischen Weißeritzstraße und Institutsgasse gesprengt, um Platz zu schaffen für Neubauten - die aber nie gebaut wurden. Stattdessen entstanden Wildnis und Autohandel auf der Grünen Wiese. Sanierungsgebiet Friedrichstadt  Seit 2004 gehört die historische Friedrichstadt zu den Dresdner Sanierungsgebieten. Bis 2022 werden rund neun Millionen Euro ins Gebiet fließen. Neu gestaltet und deutlich aufgewertet wurden bereits der Hohenthalplatz, der Koreanische Platz (Haltestelle und ehemaliger domäne-Parkplatz), an der Roßthaler Straße entstand ein Freizeitpark mit Skateranlage und auf der Berliner Straße der schicke Spielplatz "Notruf Zentrale 112". In wenigen Tagen werden der Stadtgarten am Alterthafen und ein Grünzug an den Menageriegärten eingeweiht. Die Zahl der Friedrichstadt-Bewohner nahm seit 2003 um 70 Prozent zu, es entstanden außerdem 600 neue Wohnungen.Die Schäferstraße mitten in Friedrichstadt ist in diesem Frühjahr ein Stück weit attraktiver geworden. Die verwilderten Brachflächen zwischen Adler- und Institutsgasse sind einer sogenannten "Grünen Raumkante" gewichen. Auf dem 310 Meter langen…

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