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Zimmis Einwurf – Fliegt doch bitte nicht so hoch!

Es geschah Anfang November des letzten Jahres. Dresden hatte gerade mit 3:1 gegen Sandhausen gewonnen. Jetzt gab es nur noch ein Ziel. Ran an die Aufstiegsplätze. Ich sehe die Schlagzeilen noch vor Augen. Jetzt in Köln gewinnen und schon ist Dynamo Spitze.

Bitte tief durchatmen. Denn sofort kommt einem das Saisonziel des Vereins in den Sinn. 47 Punkte und dann mal abwarten, was noch so draus wird. Uwe Neuhaus durfte diese Rechnung aufmachen. Einer, der eigentlich immer auf die Euphoriebremse trat. Gleichzeitig wurde sein Übungsleiterteam mächtig aufgestockt. Und so wurde die Luft in der Trainerkabine knapp. Erzählte Neuhaus. Dessen Nachfolger Walpurgis lobte immer wieder seine tollen Jungs. Wie gierig sie seine Ideen aufnahmen und wie fleißig sie im Training agierten. Spätestens nach dem verspielten Sieg in Magdeburg – aus einem 2:0-Vorsprung reichte es gerade noch zum 2:2-Punktgewinn – musste eigentlich von den Verantwortlichen mal tiefer gelotet werden.

Es folgte die höchste Niederlage seit 66 Jahren. Es ging gnadenlos bergab. Das Anspruchsdenken der Anhänger wurde mit Füßen getreten. Ein leichter Ruck folgte. Denn Cristian Fiel übernahm. Alles war gut. Aue wurde sogar im Schacht bezwungen. Aber jetzt! Kam das Dorf Sandhausen, auf dem noch nie gewonnen wurde. Und die Erkenntnis, dass in der Verfassung die Mannschaft nicht einmal zweitligatauglich ist. 

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

 

 

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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