Carola Pönisch

Neue Doku über Charlotte Meentzen

Reinigungsmilch aus Honig und Orangen, Wangenrot, Lindenblütencreme und handgesiebtes Blütenstaubpuder – mit dieser Produktpalette ging 1930 eine junge Dresdnerin auf den Markt. Selbstbewusst gab sie ihnen den eigenen Namen: Charlotte Meentzen. Das Faszinierende an der taffen und mutigen Frau: In einer Zeit, in der in ganz Europa die Hochindustrialisierung herrschte, wendete sie sich ganz bewusst der Natur zu. Kleiner Nachsatz: Ohne ihre Schwester Getrude, die als Kauffrau für die Finanzen zuständig war, hätte es das Unternehmen nie so weit geschafft.

Neue Dokumentation demnächst im MDR

Charlotte Meentzens Gurkenreinigungsmilch und Lindenblütencreme waren auch zu DDR-Zeiten ein Renner, trotz der Verstaatlichung der Firma 1972 blieb der Name ein Begriff. Heute kommt »Charlotte Meentzen« aus Radeberg. 25.000 Produkte werden hier täglich in Manufakturarbeit hergestellt. 5.000 Kosmetikinstitute arbeiten mit Cremes, Gesichtswasser und Kräutermischungen aus Sachsen. Geschäftsführer Robert Gey bringt es auf den Punkt: »Die DNA von Charlotte Meentzen ist das A und O für uns. Wir verwenden 400 Rohstoffe aus der Natur, wir haben ein eigenes Forschungslabor und entwickeln die Produkte weiter. Charlotte hätte das nicht nur gefallen, sie hätte genau das auch von uns verlangt.«

»Charlotte Meentzen - Dresdner Kosmetik mit Tradition« in der Reihe »Der Osten - entdecke, wo du lebst«, 7. August, 20.45 Uhr, MDR

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Die Suche nach dem Schlüssel

Dresden. Dynamo kann im eigenen Stadion noch gewinnen. Und wie! Das hatte rein zufällig Ähnlichkeiten mit dem legendären 5:0 über den VfB Stuttgart. Die schwarz gelben Akteure waren zwar richtig zufrieden. Mit der zweiten Hälfte. Doch keiner prustete im Überschwang den Satz raus, dass mit einem Sieg beim VfL Bochum der Anschluss an die Spitze möglich wäre. Nein, so verrückt ist inzwischen keiner mehr. Trainer Walpurgis allerdings hat mit dem ersten Sieg unter seiner Führung im eigenen Stadion zumindest für einen Effekt gesorgt. Für den, dass seine Schützlinge seine klaren Ansagen verinnerlichen. Sie glauben ihrem Coach und dessen Team. Auch die Nummer mit der Kältekammer kommt an. Wie heißt es so schön: Glauben versetzt manchmal Berge. Gut und schön. Doch der Wirklichkeit in die Augen schauen und danach handeln. Darauf kommt es an. Egal, wie die Partie in Bochum am Dienstag ausging. Es ist erst einmal Zeit zum Luft holen. Spätestens nach der englischen Woche. Nachfragen, wie Dynamo die Kurve bekommen hat, sollten die Elbflorenz-Handballer und die Eislöwen stellen. Aha, Trainerwechsel! Bitte jetzt keine Schnellschüsse. Doch in beiden Vereinen ist nach dem jeweils vierten Spieltag die Krise angekommen. Wir wissen: Der Kopf und die darin befindlichen Gedanken können alles durcheinander bringen. Oder aber beflügeln. Den Schlüssel muss jeder selbst suchen und finden. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<Dynamo kann im eigenen Stadion noch gewinnen. Und wie! Das hatte rein zufällig Ähnlichkeiten mit dem legendären 5:0 über den VfB Stuttgart. Die schwarz gelben Akteure waren zwar richtig zufrieden. Mit der zweiten Hälfte. Doch keiner prustete im…

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