Carola Pönisch

Mafia Mia: Handlanger in der Pampa

Dresden. Anfang Juli in Spanien, 38 Grad im Schatten, der Planet glüht. Kostümiert und geschminkt drehen drei Schauspieler hier Szene um Szene für die 9. Mafia Mia Dinnershow ab November im Ostra-Dom.

»Pampa, nichts als Pampa. Sehr heiße Pampa.« Guido Gentzel, im wahren Leben Autor, Schlagzeuger und Sänger der »Firebirds«, jetzt Teil der Bang Gang des Paten (Bert Callenbach) und dessen Handlanger Schlicht und Kümmerling (Joachim Lippmann, Kai Neumayer) stöhnt. Denn gerade ist er auch noch Regisseur und wahrscheinlich der einzige, der den Überblick behält in dieser Hitze. Schließlich wird hier nicht Urlaub gemacht, sondern hart gearbeitet. Der Einspieler für die 9. Mafia Mia Show »Viva Espana« wird gedreht und weil die Story in diesem Jahr halt spanisch daher kommt, muss es eben Pampa sein. Wo genau Statisten, das dreiköpfige Kamerateam und Veranstalter Mirco Meinel drehen, ist natürlich geheim. Nur soviel: »Das blankgeputzte Auto, das wir am Flughafen in Empfang nahmen, sah nach der Anreise aus wie nach einer dreiwöchigen Offroad-Tour«, verrät Guido Gentzel. Zum Glück habe die Finca aus dem 19. Jahrhundert, in dem das Team wohnt und dreht, jedoch einen Pool, der in den Drehpausen gut frequentiert wird.

Die Einspieler zur großen Mafia Mia Show sind übrigens jedes Jahr ein erster kleiner Höhepunkt, sehr witzig und stets Teil der Story. Gedreht wurde schon in Brasilien, London, Italien.

Erstmals steht dieses Mal Mirco Meinel vor der Kamera. »Er darf zwar in der Show nicht mitspielen, aber den Werbetrailer sprechen«, so Gentzel. Joachim Lippmann und Kai Neumayer alias Schlicht und Kümmerling wiederum stecken im heißen Spanien nicht nur in ihren Kostümen und schminken ständig nach, sie haben erstmals Doppelrollen. Was bedeutet: Die spanische Pampa verlangt ihnen einiges mehr ab als bisher gewohnt. Doch das Publikums wird‘s den Beiden danken …

Mafia Mia, Teil 9, "Viva Espana" vom 29. November bis 12. Januar 2020 im Ostra-Dom, Ostrapark, Tickets unter 0351 / 427 64 61

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Museen der Stadt versus Corona-Virus

Dresden. "Das Corona-Virus beraubt uns zweier unserer wesentlichen Wirkungsfelder – unserer Ausstellungen und unserer Veranstaltungen," sagt Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden. Besuche im Museum seien durch nichts zu ersetzen, schon gar nicht das Gespräch vor den Exponaten.Weil sie aber auch in dieser schwierigen Zeit  für die Dresdner da sein wollen, würden viele fleißige Mitarbeiter hinter verschlossenen Türen arbeiten. "Die Museen der Stadt Dresden unterbreiten jetzt besondere Angebote – durch TV und  Internet. Auf diese Weise bekommen Sie Hilfe beim Unterricht Ihrer Kinder und Anregungen und „Appetit“ für die Zeit, in der Sie wieder zu uns kommen können. Auch wenn Sie für Minuten einfach mal auf andere Gedanken kommen, hat sich unsere Arbeit für Sie gelohnt", so Porstmann. Video-Führungen durch Stadtmuseum und Städtische Galerie „Da Sie nicht wie gewohnt zu uns kommen können, kommen wir zu Ihnen“, mit diesen Worten steht ab sofort ein neues Angebot online zur Verfügung steht. Gemeinsam mit  Dresden Fernsehen wurden in der Städtischen Galerie und im Stadtmuseum kurze Filmbeiträge erstellt, die einen faszinierenden Einblick in die Ausstellungen des Landhauses geben. Während in der Städtischen Galerie ausgewählte Werke der ständigen Sammlung vorgestellt werden, präsentiert das Stadtmuseum Porträts berühmter Solisten und Dirigenten aus der Sonderausstellung zum 150. Jubiläum der Dresdner Philharmonie. Zunächst bis zum 20. April geplant, wird täglich ein neuer Beitrag vorgestellt, der Appetit auf die kommenden Museumsbesuche macht. Die Beiträge sind über den Facebook-Kanal „@museendresden“ oder auch auf dem youtube-Kanal „Museen Dresden“ zu sehen. Digitale Ausstellung im Kunsthaus Dresden Das Kunsthaus Dresden veröffentlicht seit vergangener Woche in Fortsetzung auf Facebook (@kunsthausdresden), per Newsletter und auf der Website (www.kunsthausdresden.de) Bilder und Hintergrundinformationen zu Werken in der nun geschlossenen aktuellen Ausstellung Requiem. Zusätzlich entsteht in Zusammenarbeit mit Gestalterinnen und Gestaltern, Künstlerinnen und Künstlern ein neues digitales Ausstellungsformat, das das Publikum einlädt, künstlerische Prozesse mitzuerleben. Das neue Ausstellungsformat geht voraussichtlich in der kommenden Woche online. Virtuelle Einblicke in die Sammlungen Die Sammlungen der Museen der Stadt Dresden können in der digitalen Sammlungsdatenbank auf www.dresden-collection-online.de durchstöbert werden und bieten bemerkenswerte Einblicke in die Dresdner Stadt-, Kunst- und Technikgeschichte. Die Spielzeugsammlung des Stadtmuseums eignet sich für einen virtuellen Streifzug mit der ganzen Familie. Kunstliebhaber können Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart genießen. Und Kenner der Dresdner Foto- und Rechentechnik sind bei den Einträgen zu den Technischen Sammlungen richtig. Neben vorbereiteten Touren zu unterschiedlichen Themen und einem Zeitstrahl bietet vor allem die integrierte Volltextsuche einen einfachen Einstieg in die derzeit rund dreizehntausend Objekte umfassende Datenbank. Lieblingsobjekte können in einer persönlichen Sammelmappe abgelegt, kommentiert und geteilt werden. Digitale Ausstellung im Kunsthaus Dresden Das Kunsthaus Dresden veröffentlicht seit vergangener Woche in Fortsetzung auf Facebook (@kunsthausdresden), per Newsletter und auf der Website (www.kunsthausdresden.de) Bilder und Hintergrundinformationen zu Werken in der nun geschlossenen aktuellen Ausstellung Requiem. Zusätzlich entsteht in Zusammenarbeit mit Gestalterinnen und Gestaltern, Künstlerinnen und Künstlern ein neues digitales Ausstellungsformat, das das Publikum einlädt, künstlerische Prozesse mitzuerleben. Das neue Ausstellungsformat geht voraussichtlich in der kommenden Woche online. Virtuelle Einblicke in die Sammlungen Die Sammlungen der Museen der Stadt Dresden können in der digitalen Sammlungsdatenbank auf www.dresden-collection-online.de durchstöbert werden und bieten bemerkenswerte Einblicke in die Dresdner Stadt-, Kunst- und Technikgeschichte. Die Spielzeugsammlung des Stadtmuseums eignet sich für einen virtuellen Streifzug mit der ganzen Familie. Kunstliebhaber können Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart genießen. Und Kenner der Dresdner Foto- und Rechentechnik sind bei den Einträgen zu den Technischen Sammlungen richtig. Neben vorbereiteten Touren zu unterschiedlichen Themen und einem Zeitstrahl bietet vor allem die integrierte Volltextsuche einen einfachen Einstieg in die derzeit rund dreizehntausend Objekte umfassende Datenbank. Lieblingsobjekte können in einer persönlichen Sammelmappe abgelegt, kommentiert und geteilt werden. "Das Corona-Virus beraubt uns zweier unserer wesentlichen Wirkungsfelder – unserer Ausstellungen und unserer Veranstaltungen," sagt Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden. Besuche im Museum seien durch nichts zu ersetzen, schon…

weiterlesen