Carola Pönisch

Kurländer Palais bleibt in "Kastenmeiers" Hand

Dresden. Vor über einem Jahr zog Gerd Kastenmeier Restaurant mit seinem Restaurant ins Taschenbergpalais um und startete dort neu durch. Nun ist entschieden, dass er sein bisheriges "Zuhause" im Kurländer Palais behalten wird. Was daraus wird?

"Kastenmeiers Event Location“ - unter diesem Namen und quasi als "Außenstelle" werden die gastronomischen Bereiche künftig firmieren. Gerd Kastenmeier hat den Mietvertrag bis 2030 verlängert und betreibt sein ehemaliges Restaurant im Kurländer Palais weiter.

„Als der Umzug bekannt wurde, meldeten sich viele Interessenten für das Kurländer Palais“, erinnert sich Gerd Kastenmeier. „Die Verhandlungen kamen in der Corona-Zeit jedoch zum Erliegen – wer wollte schon das Risiko eingehen, etwas komplett Neues zu eröffnen?“

Inzwischen nutzte Gerd Kastenmeier die Räumlichkeiten mit seinem Cateringteam für exklusive Veranstaltungen. Die Nachfrage wuchs indessen immer mehr, auch weil der Innenhof im Kurländer Palais für Open-Air-Veranstaltungen wie geschaffen ist. „Im Taschenbergpalais müssen wir bei Veranstaltungen immer die Nachtruhe der Hotelgäste bedenken“, so Gerd Kastenmeier. „Im Kurländer Palais kann eine Firmen- oder Hochzeitsfeier bis in die Morgenstunden gehen, ohne dass sich jemand von Lärm gestört fühlt."

„Hau den Lukas“ und Traunsteiner Festbier

Am 23. und 24. Oktober zieht sich der gebürtige Bayer Kastenmeier die Lederhose an und lädt zum Oktoberfest ins Kurländer Palais ein. Das bayrische Festbier kommt vom Hofbräuhaus Traunstein, eine Brauerei mit über 400jähriger Tradition. Bei „Hau den Lukas“ und Büchsenwerfen kommt Jahrmarktstimmung auf, ebenso am Lebkuchen-Stand, wo man die Herzen auch selbst verzieren kann.

Für die Veranstaltung gibts nur 200 Tickets (as@kastenmeiers.de oder 0351/48484801).

 

 

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