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Polizei durchsuchte Gewerberäume in Berlin

Dresden. Nach dem Einbruch ins Grüne Gewölbe führt eine Spur nach Berlin. Staatsanwaltschaft und Polizei haben erneut Gewerberäume in der Hauptstadt durchsucht. Im Visier standen Firmen, die möglicherweise kurz vor der Tat am späteren Fluchtauto gearbeitet haben.

Im Rahmen der Ermittlungen zum Einbruch ins Historische Grüne Gewölbe in Dresden haben Staatsanwaltschaft und Polizei am 9. und 16. September erneut Gewerberäume in Berlin durchsucht. Durchsucht wurden mehrere Betriebsstätten, bei denen der Verdacht besteht, dass sie den als Fluchtfahrzeug genutzten und später in Brand gesetzten Audi S6 kurz vor der Tat im Auftrag der Täter foliiert haben, um dessen äußeres Erscheinungsbild zu verändern.

"Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass die durchsuchten Betriebsstätten den Zweck der Foliierung nicht kannten. Deren Inhaber werden deshalb nicht als Tatverdächtige zu dem Diebstahl geführt. Sie wurden im Rahmen der Maßnahmen als Zeugen befrag", teilt die Staatsanwaltschaft mit. 

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Geschäftsunterlagen und Daten durchgesehen und teilweise sichergestellt. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass sich aus den Beweismitteln Hinweise auf die Identität der Personen gewinnen lassen, die die Foliierung des Tatfahrzeugs in Auftrag gegeben haben.Die Ermittlungen dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Am 25. November 2019 waren Diebe in den Morgenstunden ins Grüne Gewölbe eingebrochen und hatten aus einer Vitrine hochwertige Schmuckstücke gestohlen. Die Täter zerstörten zunächst ein Fenstergitter des Gebäudes in Richtung Sophienstraße und das dahinterliegende Glaselement und drangen in die Räume ein. Im Anschluss zerstörten sie mit einer Axt eine Vitrine, die im sogenannten Juwelenzimmer stand. Bereits am 2. September waren im Zuge der Ermittlungen Wohnungen und Gewerberäume in Berlin durchsucht worden.

 

 


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