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Dynamischer Auftakt ins Jahr 2018

Dresden. Erste Einheit für Winterneuzugang Marcel Franke.

 Genau wie für die Schüler in Dresden hieß es für Dynamos Zweitliga-Profis am Mittwochmorgen (3. Januar) nach den Weihnachtsferien wieder früh aufstehen. Fußballlehrer Uwe Neuhaus bat seine Mannschaft zum Auftakt in die dreiwöchige Wintervorbereitung. Bei der öffentlichen Einheit im DDV-Stadion schwitzten die Schwarz-Gelben trotz ungemütlichem Regenwetter und drei Grad Celcius.

Dynamos Cheftrainer begrüßte zur ersten Einheit im neuen Jahr 24 Akteure auf dem Platz, die sich über die Ferien mit individuellen Trainingsplänen fit hielten. "Wir haben die Pläne so gestaltet, dass wir ab heute normal weitertrainieren können. Die Zeit bis zum ersten Pflichtspiel ist knapp", erklärte Uwe Neuhaus.

Dann soll auch Winterneuzugang Marcel Franke helfen. "Ich bin überglücklich wieder hier zu sein. Ich hoffe, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen und ich meinen Beitrag dazu leisten kann. Jetzt wird erstmal hart gearbeitet und dann geht es los. Die Vorfreude ist da", erklärte Marcel Franke im Anschluss an die erste Trainingseinheit nach seiner Rückkehr nach Dresden.

Uwe Neuhaus wünschte in seiner Neujahrsansprache der Mannschaft vor allem ein gesundes Jahr: "Wenn wir nicht so viele kranke oder verletzte Spieler gehabt hätten, wäre die Hinrunde sicher besser verlaufen." Trotzdem musste der 58-Jährige auch beim Jahresauftakt auf einige Spieler verzichten.

Mannschaftkapitän Marco Hartmann trainierte nach überstandenem Infekt nur in Teilen mit dem Team. Noch nicht soweit waren hingegen Aias Aosman und Sascha Horvath, die sich beide ebenfalls einen Infekt zuzogen und am Vormittag einen individuellen Lauf absolvierten. Eero Markkanen fehlte nicht nur zur Überraschung des Cheftrainers beim Trainingsauftakt und soll direkt ins Trainingslager nachreisen.

Am Abend reist der dynamische Tross nach Berlin, ehe am Donnerstagmorgen der Abflug ins Trainingslager im sonnigen Marbella bevorsteht. 27 Spieler treten die Reise ins Trainingslager an. Mit dabei sind auch Pascal Testroet und die Nachwuchsspieler Vasil Kusej (U19) und Kevin Ehlers (U17). Sören Gonther wird nach überstandener Kreuzband-Operation sein Reha-Programm in Dresden absolvieren und nicht mit ins Spanien-Camp fliegen.

Diese 27 Spieler gehören zum Kader für das Wintertrainingslager:

Torhüter: Markus Schubert (1), Marin Schwäbe (25), Patrick Wiegers (25) Abwehr: Niklas Kreuzer (7), Philip Heise (16), Jannik Müller (18), Fabian Müller (20), Florian Ballas (23), Marcel Franke (28), Justin Löwe (34), Kevin Ehlers (Rückennummer offen)

Mittelfeld: Manuel Konrad (5), Marco Hartmann (6), Rico Benatelli (8), Aias Aosman (10), Haris Duljevic (11), Andreas "Lumpi" Lambertz (17), Paul Seguin (19), Patrick Möschl (22), Sascha Horvath (29), Niklas Hauptmann (36), Erich Berko (40)

Angriff: Lucas Röser (9), Peniel Mlapa (14), Eero Markkanen (21), Vasil Kusej (32), Pascal Testroet (37)

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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