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WoKu im Gespräch mit "Zimmi", einem Dresdner Urgestein

Dresden. Kaum einer kennt den Dresdner Fußball besser als Gert »Zimmi« Zimmermann. Er ist ein wandelndes Lexikon in Sachen Sport, speziell wenn es um Dynamo Dresden geht. Seine »Grätsche« auf der WochenKurier-Facebookseite ist längst Kult.

Sonntagnachmittag im Radio, irgendwo wird Fußball gespielt und für denjenigen, der da kommentiert, kann man nur hoffen, dass der "Herzkasper" ein Herz hat und ihn verschont.

An "Zimmi" scheiden sich die Geister, er polarisiert. Die einen finden den Moderator klasse und Kult, die anderen können gar nicht mit ihm. Zimmi kann mit beiden Meinungen gut, schließlich muss nicht jeder so begeistert, geradezu enthusiastisch sein, wenn es ums runde Leder geht. Und längst nicht jeder hat ein so unglaubliches Gedächtnis, wenn es um Zahlen und Fakten geht: Wer wann in welcher Minute bei welchem Gegner Tor, Freistoß oder Elfer verwandelt oder vergeigt hat - Zimmi weiß es. Ein wandelndes Fußball-Lexikon, das ist er.

Woher aber diese Leidenschaft? "Der Oertel ist schuld", grinst er. Heinz Florian Oertel, der legendäre DDR-Sportmoderator, kommentierte 1960 die WM im Straßenradsport. Gert Zimmermann, damals im Grundschulalter, saß vor dem Radio und wusste schlagartig: "Moderator, das werde ich auch.

Reden hilft. Wenn's einer kann, dann der Zimmi

Mit Zwölf packt ihn die Leidenschaft am Fußballspielen. Nach dem Abi lernt er Kellner, weil er ohne SED-Zugehörigkeit nicht zum Journalismusstudium darf. Als Kellner an der Bar im Interhotel Newa ist er trotzdem hautnah dran an den Dynamospielern. Reinhard Häfner zum Beispiel wird ein guter Freund. Hier im Newa hört und sieht er so einiges, wird Insider und ist es bis heute. Später schreibt er für die Dresdner Tageszeitung "Union" nebenbei über jedes Spiel von Dynamo, sitzt dafür mit einem UHCR-Reportergerät im Stadion und kommentiert auf Band alles, was er auf dem Rasen sieht. Was ihm so manchen schrägen Blick der anderen Kollegen der schreibenden Zunft einbringt, weil das außer Zimmi halt keiner so handhabt. Zu der Zeit weiß er übrigens schon ziemlich gut, wie ein Fußballteam tickt, schließlich gründete er 1971 die BSG Interhotel Newa, steht fast 40 Jahre lang selbst aktiv auf dem Platz.

Seine Sprecherqualität darf das Dresdner Urgestein dann erstmals am 13. August 1988 voll ausleben, als Stadionsprecher beim offiziellen Abschiedsspiel für Reinhard Häfner. 1990 schließlich holt ihn Andreas Berger, damals Chef des Sachsenradio, zum MDR.

Längst Kult: Zimmis Grätsche auf Facebook

Fast auf den Tag genau, am 15. Juli 2016, wieder eine Premiere. Zimmi geht online auf der Homepage und Facebookseite des WochenKurier.

Nach jedem Spiel gibt er hier seine Analysen und Kommentare zum Besten, lässt aber stets auch Fans zu Wort kommen - was meist recht unterhaltsame und authentische Beiträge werden. 126 reguläre und 22 Sondergrätschen sind bisher erschienen, die Zahl der Abonnenten liegt mittlerweile im hohen fünfstelligen Bereich. "Das Beste, was mir bisher passierte, war nach einem Dynamo-Spiel in Sandhausen", erzählt Zimmi. "Da kommt ein etwa 70-Jähriger auf mich zu, hält sein Handy hoch und fragt, ob er ein Selfie mit mir machen kann. Er kannte alle 'Grätschen' und freute sich, endlich auch mal vor die Kamera zu dürfen." Zimmi mit Promistatus eben...

Info

* 27. Juli Dynamo Dresden vs. 1. FC Nürnberg

* Zimmis Grätsche danach >>HIER<<

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Erster Todesfall in Dahme-Spreewald bestätigt

Dahme-Spreewald. Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen verstorben. Der Covid-19-Erkankte war seit Längerem intensivmedizinisch behandelt worden und hatte schwere Vorerkrankungen. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Im Landratsamt und unserem Krisenstab sind wir weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchen alles zu tun, um unsere medizinischen Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen“. Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich gestern zuvorderst mit der tagesaktuellen Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 befasst. Vom Labor bestätigt wurden insgesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (31), Lübben (14), Zeuthen (14), Mittenwalde (9), Schönefeld (6), Wildau (6), Gemeinde Heidesee (6), Amt Schenkenländchen (5), Amt Unterspreewald (4), Eichwalde (1), Gemeinde Heideblick (1), Gemeinde Märkische Heide (1) und Gemeinde Schulzendorf (1). Acht der nachgewiesenen Covid-19-Erkrankten sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich ebenfalls acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind 293 Quarantänen verhängt und 261 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis. Kontaktbeschränkungen verlängert Schwerpunkthema, neben dem Beschaffungsmanagement von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinische Bedarfe im Landkreis, war in der gestrigen Krisenstabssitzung auch die landesweite Verlängerung der umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ bereits. Grundsätzlich ist damit jeder im öffentlichen Raum verpflichtet, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nun durch die Landesregierung nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden. Dieser sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Die Kreisverwaltungsspitze wird sich an diesem Freitag im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu den Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden im Rahmen der Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter final abstimmen. „Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Coronavirus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht“, sagt Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß. Informationen für Bürger und Unternehmer Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen…

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