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DEL2-Fan-Meisterschaft ist entschieden

Dresden. EHC Freiburg DEL2-Fan-Meister / Dresdner Eislöwen Vize-Meister

 Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) suchte in den letzten Wochen den Fan-Champion der Saison 2019/2020. Auch wenn die Clubs einen DEL2-Meister für die aktuelle Saison aufgrund der Einschränkungen durch den Coronavirus nicht ermitteln konnten, so wollte die Liga dennoch den DEL2-Fan-Champion durch die Eishockey-Fans ermitteln lassen. Dies funktionierte per vorgegebenen Playoff-Spielplan, wie die Liga auch die reale Endrunde begonnen hätte und mittels Facebook-Abstimmungen, bei denen die Anhänger für ihren Club abstimmen konnten. Die Mannschaft mit den meisten Stimmen gewann das jeweilige Duell und ein Club am Ende die "Best-of-Seven"-Serie. Die Spiele fanden täglich abends in einem Zeitraum von zweieinhalb Stunden statt.

Im Viertelfinale setzten sich die Dresdner Eislöwen gegen Löwen Frankfurt, die Kassel Huskies gegen den ESV Kaufbeuren, der EHC Freiburg gegen die Ravensburg Towerstars und die Tölzer Löwen gegen die Heilbronner Falken durch. Im Halbfinale traten die Kassel Huskies gegen die Dresdner Eislöwen an und der EHC Freiburg gegen die Tölzer Löwen. Am Ende setzten sich die Breisgauer und die Sachsen mit einem Sweep gegen ihre Kontrahenten durch. Beide trafen dann im Finale aufeinander. Freiburg setzte sich, wie in den Runden zuvor, mit vier Siegen in vier dennoch knappen Partien durch und ist ungeschlagener DEL2-Fan-Champion 2019/2020.

Insgesamt folgten 72.600 Fans den Aufruf zum Mitmachen bei den DEL2-Fan-Playoffs. Die stimmenreichste Partie war Spiel Nummer vier im Finale mit 4.462 Klicks.

Da es leider keinen realen DEL2-Champion 2019/2020 gab, werden die Breisgauer ihren Fan-Erfolg auch in der kommenden Saison würdevoll nach außen tragen können. So wird der EHC Freiburg mit dem DEL2-Fan-Champion-Logo 2020 mittels aufgesticktem Patch auf dem Spieltrikot in die Saison 2020/2021 gehen. Diese Ehre mittels aufgenähtem DEL2-Champion-Logo obliegt ansonsten nur dem realen Meister der Vorsaison.

René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Es freut uns sehr, dass viele Fans bei den erstmals durchgeführten Fan-Playoffs mitgemacht haben. Wir hoffen, dass wir mit der abendlichen Abstimmung für eine kleine Ablenkung zum gegenwärtigen Alltag gesorgt haben. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken. Wir sind in den Genuss eines fairen Finales mit hoher Beteiligung der Fans gekommen – wenn auch nur auf digitaler Ebene.“ (pm)

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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