pm/gb

15.000 Euro erbeutet

85-jährige Dresdnerin betrogen

Ein Mann rief die Seniorin am Freitag, 22. Oktober, an und gab sich als Polizist aus. Er behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Das Gespräch wurde dann an einen angeblichen Oberstaatsanwalt übergeben. Dieser teilte ihr mit, dass die Tochter gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 25.000 Euro auf freiem Fuß bleiben könnte.

Die Seniorin ließ sich darauf ein, erklärte jedoch, nur 15.000 Euro zur Verfügung zu haben. Da dieser Betrag ausreichen würde, schickten die Betrüger einen Kurier zur Abholung. An diesen übergab die 85-Jährige ihre Ersparnisse. Im Gespräch mit einer Bekannten erkannte sie später den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Polizei rät:

  • Bleiben Sie misstrauisch und geben Sie am Telefon niemals Auskunft über ihre Vermögensverhältnisse.
  • Ziehen Sie im Zweifel Angehörige oder Vertrauenspersonen zu Rate oder fragen Sie bei der Polizei nach.
  • Wählen Sie dazu die Nummer eines Revieres oder den Notruf.
  • Nutzen sie keine Rückrufnummer, die von mutmaßlichen Tätern genannt wird.
  • Die Polizei nimmt keine Kautionen über Kuriere entgegen, ebensowenig Bargeld oder Schmuck.

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Sachsenderby in Crimmitschau

Dresden. Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby zumindest etwas zu entspannen. Vladislav Filin und Adam Kiedewicz könnten in Crimmitschau wieder im Dresdner Kader stehen, dazu steht Kristian Hufsky vor seinem vierten Saisoneinsatz im Eislöwen-Tor. Kristian Hufsky, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Ich bereite mich auf das Spiel in Crimmitschau genauso vor, wie auf jedes andere Spiel. Als Torhüter musst du immer bereit sein zu spielen. Ich werde also definitiv bereit sein. Das erste Spiel gegen Crimmitschau war knapp, ich denke auch dieses Derby wird eng werden. Sie hatten eine längere Pause zuletzt und werden heiß sein.“ Aufgrund von Coronafällen haben die Eispiraten mittlerweile vier Spiele Rückstand auf die Eislöwen. Erst seit einer Woche spielen die Westsachsen wieder und konnten am Sonntag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen Selb feiern. Daran werden die Crimmitschau anknüpfen wollen. Die Eislöwen wollen das natürlich verhindern. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist ein Derby, ob mit oder ohne Zuschauern und das wollen wir gewinnen. Ich habe das Spiel gegen Selb gesehen. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die sehr aggressiv spielt. Wir müssen unseren Job machen, um das Spiel gewinnen zu können.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby…

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