gb

Rödertalbienen wollen Durststrecke beenden

Großröhrsdorf. Dem Bienentross steht die weiteste Auswärtsfahrt der Saison bevor. Am Samstag, 13. April, geht es zum Aufsteiger TSV Nord Harrislee nach Schleswig-Holstein. Anwurf in der Holmberghalle ist um 17 Uhr.

Die Gemeinde nahe der dänischen Grenze und ein kleines Stück westlich von Flensburg ist mit ca. 11.500 Einwohnern nur knapp größer als Großröhrsdorf. Harrislee war früher ein Ziegeleistandort und profitierte um 1900 vom industriellen Wachstum der Flensburger Nordstadt. Aufgrund der geografischen Lage gibt es heute mehrere Grenzsupermärkte und sogar zwei dänische Schulen. 

Die „Nordfrauen“ dürfen sich stolz als bester Aufsteiger dieser Spielzeit bezeichnen. Mit 22:28 Punkten liegen sie im Mittelfeld der Tabelle auf Rang zehn. Durch einen Sieg könnten sie mit den Gästen aus dem Rödertal gleich ziehen. Die Vorzeichen dafür stehen gut. Im Gegensatz zu den Bienen gewann der TSV seine letzten beiden Auswärtspartien beim BSV Sachsen Zwickau (28:25) und TuS Lintfort (35:26). Die Mannschaft von Trainer Herluf Linde spielt schnellen Handball und verfügt über einen wurfstarken Rückraum. „Harrislee hat viel Qualität im Kader. Die beiden Rückraumspielerinnen Janne-Lotta Woch und Merle Carstensen sind zwei echte Waffen, die unsere Abwehr in den Griff bekommen muss.  Gleichzeitig dürfen wir den beiden Außenspielerinnen Milena Natusch und Samiah Alica Melfsen nicht zu viel Platz geben.“ so HCR-Trainer Frank Mühlner zur Mannschaft der Nordfrauen. Woch und Carstensen belegen ligaweit mit 138/28 bzw. 135 Toren aktuell die Plätze zehn und elf im Scorer-Ranking. Franziska Peters (56/5 Tore) und Fenja Jensen (56/30 Tore) haben teamintern schon einigen Rückstand in dieser Statistik.

HCR will trotz Reisestrapazen etwas Zählbares mitbringen

Die Mühlner-Sieben hat trotz der vergangenen drei Auswärtsniederlagen noch immer eine positive Punktebilanz in der Fremde (13:11). „Wir haben in den letzten Spielen schlechten Handball gespielt – verletzungsbedingte Ausfälle hin oder her. Ich weiß, dass es meine Mädels besser können. Sie müssen jetzt den Schalter wieder umlegen.“ Das wird auch Zeit. Seit dem überraschenden Auswärtssieg in Ketsch ging die Formkurve der Bienen stetig bergab.

Florian Triebel

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Tobias Hammer sichert sich Titel

Dresden. Der Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e.V. (WSV) hat bei den Deutschen Einer-Meisterschaften der Junioren-Klasse (AK 17/18) am Wochenende (8./9. August) auf der Regattabahn Duisburg beachtliche Resultate eingefahren. Insgesamt waren 170 Sportler, darunter sieben Athleten vom WSV, am Start. Rund 100.000 Zuschauer verfolgten die Meisterschaften über einen Live-Stream. Bei der unter strengen Corona-Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragenen Wettbewerbe holte sich der WSV-Athlet Tobias Hammer (mK1) über 500 Meter den Sieg. Ben Lehmann (mK1) belegte über 200 Meter den dritten Platz. Tobias Hammer, Deutscher Meister im Einer über 500 Meter: "Ich wusste um die Stärke meiner Konkurrenz gerade beim Start. Ich konnte gut mithalten, habe dann alles gegeben. Dass ich am Ende vorn war, kann ich noch immer nicht ganz glauben. Ich bin erleichtert, freue mich über die Leistung. Ich möchte mich bei meinem Verein, bei Jonas Dräger, der mich vor Ort begleitet hat, und auch bei Tom Liebscher bedanken.“ Heike Gußer, Sektionsleiterin Kanu beim WSV: „Wir sind stark aus der Zeit der Corona-Krise gekommen. Unser Glückwunsch gilt allen Vertretern/innen. Bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend im Einer und Zweier in Mannheim möchten wir vom 14. bis 16. August unsere diesjährige Medaillenbilanz bei Meisterschaften weiter verbessern.“ Tobias Hammer, Estella Damm und Albert Fritzsche dürfen sich über die Nominierung für die Junioren-Nationalmannschaft bei der Olympic Hopes Regatta im ungarischen Szeged, die vom 18. bis 20. September ausgetragen wird, freuen. Anschließend steht eine weitere internationale Regatta im slowakischen Bratislava auf dem Programm. Auch Ben Lehmann kann noch auf eine Nominierung für diese Regatta hoffen. Die nominierten Sportler sind direkt zum Trainingslager der Bundesauswahl nach Kienbaum gereist. (pm/WSV "Am Blauen Wunder" e. V.)Der Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e.V. (WSV) hat bei den Deutschen Einer-Meisterschaften der Junioren-Klasse (AK 17/18) am Wochenende (8./9. August) auf…

weiterlesen

Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Schwarzheide. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Dienstag, 11. August 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH erneut zum virtuellen Rundgang durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung. Auch die spontane Teilnahme an der Führung ist noch möglich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de an. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Die nächsten Termine sind Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu…

weiterlesen