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Rödertalbienen reisen zum Tabellenzweiten

Großröhrsdorf. Es geht in die Neurotthalle nach Ketsch. Dort findet am Samstag, 16. Februar, das nächste Auswärtsspiel des HCR statt. Anwurf gegen die Kurpfalz Bären ist 18 Uhr.

Entgegen dem Vereinsnamen liegt Ketsch nicht wie vielleicht vermutet in Rheinland-Pfalz, sondern liegt rechts der durch den Rhein bestimmten Grenze und gehört damit zu Baden-Württemberg. Die Region ist Teil des Rhein-Neckar-Kreises. Aus sportlicher Sicht ist die Gegend den Handballfans durch die Rhein-Neckar Löwen bekannt, die etwa 15 km nördlich von Ketsch in Mannheim ihr Zuhause haben. Doch auch den Motorsportfans ist die Gegend geläufig – 10 km südlich von Ketsch liegt der Hockenheimring.

Die Kurpfalz Bären spielen bisher eine äußerst beeindruckende Saison. Zusammen mit den Luchsen aus Rosengarten werden sie ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Die Mannschaft von Katrin Schneider musste bisher nur drei Niederlagen hinnehmen (28:6 Punkte) – gegen den TV Beyeröhde Wuppertal, die HL Buchholz 08-Rosengarten und völlig überraschend die TG Nürtingen vor zwei Wochen. Dass die letzte Niederlage nur ein Ausrutscher war, zeigten sie vergangenen Samstag beim letztlich souveränen 36:29 (18:14)-Sieg gegen die SG 09 Kirchhof. Die Bienenfans konnten sich bereits im Hinspiel bei der 16:26-Niederlage des HCR von den Qualitäten der Bären ein Bild machen. Mit ihrer offensiven 4:2- oder 3:2:1-Abwehr und dem schnellen Umschaltspiel hatte die Mühlner-Sieben große Probleme: „Im Hinspiel hatten wir nie Zugriff. Wenn wir einmal zum Wurf kamen, war Torfrau Sabine Stockhorst zur Stelle. Sie haben uns in eigener Halle vorgeführt. Daraus haben wir gelernt.“ Erfolgreichste Torschützinnen bei den Bären sind momentan Saskia Fackel (96/25 Tore), Carmen Moser (72 Tore), Rebecca Engelhardt (56 Tore) und Sophia Sommerrock (55 Tore).

Bienen fahren als Außenseiterinnen nach Ketsch

Die Bienen erwartet in Ketsch eine echte Mammutaufgabe. Durchschnittlich feuern 675 Zuschauer die Bären an – absoluter Topwert der Liga. „Mit so etwas müssen gerade unsere jungen Spielerinnen erst einmal umgehen können. Allerdings kann so eine Atmosphäre auch pushen.“ sagt HCR-Trainer Mühlner. Wie schon in der Hinrunde haben die Bienen derzeit ein wenig Rückenwind – sie mussten in der Rückrunde noch keine Niederlage hinnehmen. „Trotzdem fahren wir nach Ketsch als klarer Außenseiter. Das kann aber auch ein Vorteil sein, denn wir haben dort gar nichts zu verlieren.“ Gegen die Spreefüxxe Berlin haben die Rödertalbienen ihre aufsteigende Form bestätigt und zeigten teilweise schnellen Handball und schön herausgespielte Tore.

Florian Triebel

 

 

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Kleiner Bambusfresser in Gefahr

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