gb

Rödertalbienen gastieren bei Neuling

Nach einem handballfreien Wochenende ist der HCR wieder auswärts gefordert. Am Samstag, 9. November, geht es zum Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76. Das Spiel in der Klingenhalle startet 18.15 Uhr.

Gräfrath ist zwar der kleinste Stadtbezirk Solingens, hat aber Großes zu bieten. Denn mit dem ersten Platz in der Staffel West der 3. Liga stieg die erste Frauenmannschaft des HSV zur aktuellen Saison 2019/2020 in die 2. Bundesliga auf. Außerdem zählt der historische Ortskern rund um den Marktplatz mit 90 Denkmälern zu den 56 ausgewählten historischen Ortskernen in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt Solingen gehört zum Bergischen Land und zählt zur Metropolregion Rheinland. Sie trägt auch den Beinamen „Klingenstadt“ da sie bereits im Mittelalter Zentrum der deutschen Schneidwarenindustrie war. Noch heute haben Unternehmen wie Wilkinson Sword und Zwilling hier ihren Firmensitz. Den jüngeren Bienenfans sei gesagt, dass sich in Solingen das größte Haribo-Werk Deutschlands befindet.

Ähnlich dem HCR setzt auch der HSV Solingen-Gräfrath auf eine gute Jugendarbeit. Dabei erhält der Verein Unterstützung von der sogenannten Talentschmiede – einem 2009 gegründeten Förderverein, um eine finanziell sichere Grundlage zu schaffen. Die Mannschaft von Kerstin Reckenthäler spielte bisher temporeichen Handball. Der letzte Tabellenplatz nach sieben Niederlagen in den ersten sieben Saisonspielen dürfte nur eine Momentaufnahme sein. Dieser Meinung ist auch HCR-Trainer Frank Mühlner: „Der HSV spielt nicht so schlecht, wie es scheint. Nur gegen Harrislee verloren sie mit mehr als fünf Toren Differenz. Wir kennen die Situation noch aus der letzten Saison und wissen wie schwer es ist, nach so einer Serie den Kopf oben zu behalten. Trotzdem hoffe ich, dass sie nicht gegen uns die ersten Punkte einfahren.“ Beste Scorerin beim Aufsteiger ist Rückraumspielerin Mandy Reinarz mit 46/12 Toren.

Bienen sind Favorit

Beide Mannschaften standen sich auf der Platte noch nie gegenüber. Trotz des durchwachsenen Saisonstarts der Bienen mit 6:6 Punkten aus den ersten sechsten Spielen, ist der HCR schon allein aufgrund der Erfahrung im Kader der Favorit. „Wir haben die letzten beiden Wochen genutzt, um uns weiter zu verbessern. Außerdem konnten unsere Langzeitverletzten wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Dadurch werden wir in Zukunft noch schwieriger auszurechnen sein.“ sagte Bienen-Trainer Mühlner.

Florian Triebel

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Strompreis gestiegen? Ein Check kann helfen

Görlitz. Die Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland). Haushalte, die auf Hartz IV angewiesen sind, trifft das besonders, sie müssen entweder Strom sparen oder aber an anderer Stelle Geld abknapsen. Hilfe bei ersterem bietet Sapos mit dem Stromsparcheck. »Wir beraten Bürger, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos zum Thema Energieverbrauch«, sagt Frank Fuchs. Er ist bei Sapos Projektleiter für den Stromsparcheck. »Wir bekommen auch Anfragen von Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, aber den Stromsparcheck trotzdem nutzen wollen. Die können sich dazu an die Verbraucherzentrale wenden. Mit der besteht zu diesem Thema eine Kooperation.« Der Stromsparcheck funktioniert ganz einfach. Nach einer Terminvereinbarung via Telefon kommen die Berater zu einem ersten Besuch vorbei und prüfen, wo Sparpotenzial vorhanden ist. Dabei geht es nicht darum, den Menschen neue Elektrogeräte oder einen neuen Stromanbieter anzudrehen. Vielmehr soll mit einfachen Mitteln Strom gespart werden. Die Stromsparhelfer haben beispielsweise abschaltbare Steckdosen und LED-Lampen im Gepäck. Die kleinen Helfer bekommen die Stromsparcheck-Nutzer kostenlos. »Insgesamt gibt’s Artikel im Wert von bis zu 70 Euro geschenkt«, erklärt Fuchs. Außerdem gibt’s bei Bedarf noch einen 100-Euro-Gutschein für einen neuen Kühlschrank, sollte das alte Gerät älter als zehn Jahre sein und sich mit einem neuen Gerät eine Einsparung von 200 kWh pro Jahr einsparen lassen. Verpflichtet wird niemand zum Kauf. Wie läuft der Stromsparcheck? Nach der Terminvereinbarung bei Sapos kommen zwei Stromspar-Helfer in die Wohnung und suchen nach Einsparpotenzial, messen beispielswese die Stand-By-Ströme der Geräte und nehmen die Lampen unter die Lupe. Auch der Verbrauch des Kühlschranks wird gemessen, das Messgerät bleibt dazu 48 Stunden in der Wohnung. »Das dauert etwa eine bis anderthalb Stunden. Danach wird ein zweiter Termin ausgemacht, bei dem die Energie- und Wassersparartikel installiert werden«, so Fuchs. Er schätzt, dass sich so bis zu 150 Euro im Jahr sparen lassen. Sapos führt die Stromsparchecks im ganzen Landkreis durch. Dieses Jahr waren es über 200. Teilnahmeberechtigt sind Haushalte, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Aufstocker), Sozialhilfe oder Wohngeld. Auch Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, können das Angebot nutzen. Anmeldung Genutzt werden kann das Angebot im ganzen Landkreis. Die Anmeldung ist unter folgenden Telefonnummern und Mailadressen möglich: Görlitz: 03581/318890, ssh@sapos-goerlitz.deLöbau: 03585/861520, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deZittau: 03583/670143, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deDie Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland).…

weiterlesen