Sando Paufler

Minister Martin Dulig besucht Bautzen

Bautzen. Der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig war zu Gast in Bautzen und besuchte die DRS-Rohrwerke Sachsen GmbH, ehe er anschließend zur Vertragsunterzeichnung an den Pendlerparkplatz nach Salzenforst reiste.

Pünktlich um 9:30 Uhr kam der Dienstwagen des Ministers auf dem Gelände der DRS-Rohrwerke Sachsen GmbH angerollt. Ein gut gelaunter Martin Dulig stieg aus dem Auto und der Firmenrundgang konnte starten. Mit dabei waren die beiden Geschäftsführer Dr. Christian Habedank und Andreas Seibel, Thomas Frank, Geschäftsführender Gesellschafter der Frank GmbH, sowie Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens.

Am Standort in Bautzen wurden über 15 Millionen Euro investiert

Der Minister wollte sich in einem ausführlichen Rundgang einen Überblick über die aktuellen Projekte verschaffen. Denn am Standort in Bautzen wurde kräftig investiert. 5 Millionen Euro wurden in zusätzliche Grundstücke und zusätzliche 10 Millionen Euro in Anlagentechnik gesteckt. „Das ist sehr viel Geld für ein Familienunternehmen“, so der Geschäftsführer Dr. Christian Habedank.

Martin Dulig ist begeistert vom Unternehmen

Das mittelständische Unternehmen gewinnt immer mehr an Bedeutung und die Firma wächst stetig. So konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 9 Millionen Euro auf über 22 Millionen Euro gesteigert werden. Das ist ein Zuwachs von 140 Prozent. Geschäftsführer Andreas Seibel betont, dass das Unternehmen sehr gut durch die Corona-Krise gekommen ist, und für den Fall von Produktionsausfall oder finanziellen Möglichkeiten vorbereitet gewesen wäre. Der Sächsische Staatsminister zeigte sich sehr beeindruckt vom Standort in Bautzen. Vor allem über die Verarbeitung von recycelten Kunststoffen, denn über 4000 Tonnen finden eine sinnvolle und nachhaltige Verwendung. Außerdem ergänzt Martin Dulig: „Es ist auch mal schön ein Unternehmen mit Optimismus zu besuchen“, bezugnehmend auf viele Corona gebeutelte Unternehmen.

Vertragsunterzeichnung für bessere Radwege

Mit Oberbürgermeister Alexander Ahrens und Verkehrsminister Martin Dulig wurde ein Zuwendungsvertrag unterzeichnet. Der Freistaat Sachsen stellt für die zweijährige Gründungsphase insgesamt 285.000 Euro zur Anschubfinanzierung für den Aufbau der Rad.SN-Geschäftsstelle zur Verfügung. Oberbürgermeister Alexander Ahrens wurde als Vorsitzender in die Arbeitsgemeinschaft gewählt. Ziel ist es die Attraktivität des Radfahrens und Zufußgehen weiter zu stärken. Verkehrsminister Martin Dulig: »Wir wollen und müssen den Radverkehr weiter stärken, indem wir die Sicherheit und Attraktivität des Radfahrens erhöhen und die Bereitstellung einer guten und sicheren Radverkehrsinfrastruktur forcieren. Dafür muss das Fahrrad in allen verkehrs- und städteplanerischen Konzepten stärker als bisher berücksichtigt und die Infrastruktur ausgebaut werden.

Fahrradfahren und Zufußgehen sind nicht nur klima- und umweltfreundlich, sondern auch gesund. Um noch mehr Menschen zum Umstieg zu bewegen und für das Radfahren zu begeistern, baut der Freistaat sukzessive die Fahrradinfrastruktur aus.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.