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Medaillen für den Kreissportbund Bautzen

Dresden. Oly und Pia holen Bronze bei der WM der Maskottchen am Elbufer in Dresden

Mit viel Vorfreude aber auch Anspannung reisten die Sportmaskottchen des Kreissportbund Bautzen „Oly“ und „Pia“ am 11. und 12. Januar nach Dresden zum Skiweltcup der Langläufer. Auf einer 100 Meterstrecke galt es sich mit 15 weiteren Maskottchen, dies bedeutete gleichzeitig Teilnehmerrekord, auf Langlaufski zu messen.

Die beiden Kreissportbund-Figuren sind den Olympischen Spielen nachbenannt und hauptsächlich bei der Sparkassen-Kreis-Kitaolympiade im Landkreis Bautzen unterwegs.

Der Einmarsch durch die zahlreichen Zuschauer des Weltcup's war schon ein riesiger Spaß und musste oft wegen der vielen Fotowünsche unterbrochen werden. Nachdem es am Sonnabend, auf Grund von technischen Schwierigkeiten bei der Zeitmessung, noch nicht für vordere Plätze gereicht hatte, lag der Focus der beiden Sportskanonen voll und ganz auf dem Teamsprint am Sonntag.

Von über 3.000 Zuschauern entlang der Strecke und im Stadion frenetisch gefeiert, war der Weg ins Stadion und die Stufen zum Startpunkt wieder eine riesen Herausforderung, aber auch ein tolles Erlebnis für alle.

Neben Titanus von den Dresden Titans (Basketball, dem 2. des letzten Jahres) zählte auch das Team um Tammi (Leipziger Zoo) zu den Favoriten. Von den Zuschauern, aber auch von den Weltcupstartern aller Nationen angefeuert, entwickelte sich ein spannender Wettkampf, bei dem sich Oly mit einem beherzten Rennen zur Hälfte der Distanz als 4. Platzierter behaupten konnte.

Pia startete als Zweite im Team, federleicht und mit unglaublich schnellen Schritten flog sie förmlich über den Schnee. Am Wendepunkt der Strecke überholte sie schon Titanus alsbis dahin Drittplatzierten, welcher sich vor Schreck in den Schnee legte. Diesen Platz ließ sich Pia auf der Zielgeraden nicht mehr nehmen und sicherte die WM Bronzemedaille souverän ab.

Ihre sportlichen Aktivitäten haben natürlich auch die diesjährige KITA Olympiade im Blick, denn auch dort wollen sie die sportlichen Kindern des Landkreis Bautzen tatkräftig unterstützen und anfeuern. Sie besuchen an neun Terminen im März Städte und Gemeinden im gesamten Kreisgebiet. In dieser Vorrunde messen sich zahlreiche Kindertagesstätten mit sportlich lustigen Spielen für Kinder des letzten Vorschulalters.

Das große Finale findet am 23. April in Kamenz statt.

Weitere Infos unter www.sportbund-bautzen.de

pm/Kreissportbund Bautzen

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Ein Sprungbrett für die Pinguine

Hoyerswerda. 2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte sich detailliert bei Experten über bestmögliche Haltungsbedingungen, um zukünftig optimalen Lebensraum schaffen zu können.  So wurde die Anlage in den letzten zehn Monaten für 75 000 Euro umgebaut. Ein Großteil der Investitionssumme wurde durch Spenden von den Versorgungsbetrieben (VBH), dem Verein der „Zoofreunde“ und von Tierfreundin Heike Widanski finanziert. Neben der weltweit einzigartigen Insektenlounge und der neuen Leopardenanlage ist mit der neuen Pinguinanlage dank Sponsoren ein weiteres Highlight im Zoo entstanden. „Wir freuen uns darüber sehr. Der Zoo erhält auch von außen eine gute Rückenstärkung. Wir hoffen, an unsere bisherigen Zuchterfolge anknüpfen zu können. Sind Humboldtpinguine doch akut vor dem Aussterben bedroht“, erklärte der zoologische Leiter Eugéne Bruins. Die neue Anlage verfügt über einen Sonnenschutz, eine Schmutzwasserrinne und eine moderne Filteranlage die ständig für frisches, klares Wasser sorgt. Die Pinguine haben drei verschiedene Bodenuntergründe zur Verfügung. Kies, größere Steine sowie Rasenflächen schaffen natürliche Bedingungen und sorgen dafür, dass die Tiere in ihren Höhlen nahezu immer mit trockenen Federkleid ankommen. Das verhindert Staunässe, schafft ein besseres Raumklima und minimiert die Entstehung von Krankheiten erheblich. „Es gibt kein Patentrezept, um Pinguine gut halten zu können. Ich habe mich intensiv informiert und aus allem das Beste für die Umsetzung mitgenommen“, berichtete Eugéne Bruins über seine intensive Recherchearbeit. Fünf Pinguine warteten am Donnerstagvormittag schon ungeduldig auf die Einweihung ihrer Anlage. Die Tiere stammen aus einem Zoo im französischen Beauval.  Fünf weitere Tiere sind am Donnerstagvormittag ganz „frisch“ aus dem Zoo in Halle nach Hoyerswerda umgezogen. Sie durften als Erstes die neue Anlage in Beschlag nehmen. Pinguin Sveni war der mutigste, erkundete als Erster die neue Anlage und probierte das neue Wasserbecken direkt aus, dass je nach Jahreszeit, auch beheizt oder gekühlt werden kann.  Die anderen Tiere tragen Namen wie Elli, Lisa, Happy, Nick, Pia und Paul. Das zwei Pinguine auch Heike und Caro heißen, also wie die oben bereits erwähnte Sponsorin und eine Tierpflegerin, ist wohl kein Zufall.  Zweimal täglich werden die Pinguine mit Fisch gefüttert. Schaufütterungen müssen wegen der Corona – Pandemie noch ausfallen, sollen aber so bald wie möglich wieder stattfinden.2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte…

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