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Matthias Reim: Krankenhaus statt Hutbergbühne

Kamenz. Weil der Sänger mit einer Herzmuskelentzündung im Krankenhaus liegt, muss das Konzert von Matthias Reim am Sonntag, 6. September, in Kamenz ausfallen. Erst 2016 kommt der Sänger wieder in die Lessingstadt.

Auf dem Hutberg bleibt es am kommenden Wochenende ruhig. Eigentlich hätte am Sonntag Matthias Reim den Kamenzer Hausberg rocken sollen. Das Konzert war bereits schon einmal verschoben worden, weil sich der Sänger zum ursprünglich für Ende Juli geplanten Termin einer Leistenbruch-OP unterzogen hatte. Jetzt macht ihm die Gesundheit erneut einen Strich durch die Rechnung. Dabei hätte es sein großes Jahr werden sollen – mit neuem Album und der 25 Jahre „Verdammt, ich lieb‘ dich“ Jubiläumstour.

Nach einem Zusammenbruch des Sängers Ende letzter Woche stellten die Ärzte bei Matthias Reim eine Herzmuskelentzündung fest, die jede weitere Anstrengung lebensbedrohlich werden lässt. In den nächsten Tagen folgen weitere Untersuchungen, ehe man über die endgültige Behandlung entscheiden kann und weiß, wie lange Reim im Krankenhaus bleiben muss. Offenbar hat eine verschleppte Grippe sein Herz angegriffen. Deshalb sind alle Konzerte bis Ende November 2015 abgesagt, das Album „3 Akkorde und die Wahrheit“, an dem Reim noch letzte Woche gearbeitet hat und das am 23. Oktober auf den Markt kommen sollte, ist gestoppt. Die behandelnden Ärzte haben strengste Bettruhe verordnet. „Wir müssen alles tun, dass Matthias wieder gesund wird. Das ist jetzt das Allerwichtigste“, so sein Manager Dieter Weidenfeld.

Doch wie geht es jetzt für die Kamenzer Fans weiter? In die Lessingstadt kommt Matthias Reim erst am 23. Juli 2016 wieder. Bereits für das nun ausfallende Konzert am 6. September gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sie können jedoch auch an der Verkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie gekauft wurden.

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Aufruf zum Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz

Südbrandenburg. Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz« aus. Damit sollen im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Mit dem Förderprogramm »Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz« sollen in den Jahren 2020 bis 2021 Kulturprojekte und Kulturprojektideen gefördert werden, die auf eine mittel- und langfristige Strukturentwicklung der Lausitz-Kulturen gerichtet sind. Gefördert werden sollen daher insbesondere solche Vorhaben und Ideen, die landkreisübergreifend angelegt sind, die Vernetzung verbessern und die Sichtbarkeit der Lausitzer Kulturlandschaft befördern. Das Förderprogramm ist für alle Sparten und Themen der Kultur offen. Außerdem sind ausdrücklich auch spartenübergreifende und interdisziplinäre Projekte willkommen. Es können Anträge mit einem Förderbedarf von 2 000 bis maximal 150 000 Euro eingereicht werden. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag inklusive aller Anlagen ist bis zum 14. August 2020, 18 Uhr, per E-Mail an kontakt@kulturwettbewerb-lausitz.de zu senden. Zusätzlich sind die Unterlagen bis 14. August 2020 (Poststempel) an folgende Adresse zu senden: IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Kulturwettbewerb, Seestraße 84-86, 01983 GroßräschenDer Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz«…

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Feuerwehr besser ausgestattet

Senftenberg. Die Einsatzbereitschaft war stets gewährleistet: Selbst als die Einfahrt des Feuerwehrgertehauses in Brieske noch Baustelle war, konnte die Feuerwehr ausrücken. Die Baufirma hatte eine Vorrichtung entwickelt, die es ermöglichte, über eine Stahlplatte das Gerätehaus zu befahren oder zu verlassen, berichtet der Briesker Ortswehrführer Bernd Bohrisch. Jetzt ist die Verbreiterung der Zufahrt in Brieske abgeschlossen, die Stahlplatte braucht es nicht mehr. Bürgermeister Andreas Fredrich überzeugte sich bei einem Besuch im Feuerwehrgerätehaus vom Ergebnis der Bauarbeiten. Neben der Einfahrt, deren Erweiterung rund 15 300 Euro kostete, schlägt die Erneuerung der Abgasabsauganlage mit rund 23 000 Euro zu Buche. Eine Heizungsanlage für die Fahrzeughalle wurde für 6 600 Euro installiert. Letztere war für die Helferinnen und Helfer der Feuerwehr vor allem deshalb wichtig, damit das Trocknen der nassen Einsatzkleidung möglich wurde. Die Heizung dient somit dem Erhalt der persönlichen Ausrüstung. Bürgermeister Andreas Fredrich zeigte sich nach seinem Besuch bei Bernd Bohrisch und Stellvertreter Thomas Montwill zufrieden mit dem Ergebnis der Bauarbeiten. »Jeder Euro, der in die Feuerwehr fließt, ist gut investiertes Geld. Ich danke auch im Namen aller Stadtverordneten den Feuerwehrmännern und -frauen und den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr für ihren Einsatz.« Mit dem geländegängigen Tanklöschfahrzeug (TLF) 9000 Tatra Phoenix ist die Ortsfeuerwehr Brieske in besonderem Maße für die Bekämpfung von Waldbränden ausgerüstet.Die Einsatzbereitschaft war stets gewährleistet: Selbst als die Einfahrt des Feuerwehrgertehauses in Brieske noch Baustelle war, konnte die Feuerwehr ausrücken. Die Baufirma hatte eine Vorrichtung entwickelt, die es ermöglichte, über eine Stahlplatte…

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