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Malteser werben um Azubis

Kamenz. Die Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH hat in den vergangenen beiden Wochen ihre Ausbildungsberufe in Krankenhaus und Altenpflege vorgestellt. Am 7. März 2018 präsentierte sie sich wie schon in den vergangenen Jahren beim Berufemarkt Kamenz im Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium, um Jugendliche für Pflegeberufe zu begeistern.

Erstmals war nicht nur das Malteser Krankenhaus St. Johannes mit den Ausbildungsberufen Gesundheits- und Krankenpfleger/in sowie und Hebamme/Entbindungspfleger dabei, sondern auch die Malteser Altenhilfeeinrichtungen aus Kamenz, Bautzen, Wittichenau, Cottbus und Leipzig. Sie warben mit einem Quiz und Informationen rund um die Altenpflege für eine Berufsausbildung in einem der Malteserstifte. Viele Schüler wollten mehr über die Demenzbetreuung in der Altenhilfe und auch die Tätigkeit als Krankenpflegehelfer erfahren. Im Bereich Krankenhaus war diesmal sehr deutlich das Interesse am Hebammenberuf zu spüren.

In der vergangenen Woche beteiligte sich das Malteser Krankenhaus St. Johannes mit zwei „Schau-rein-Tagen“ an der Woche der offenen Unternehmen. Insgesamt 18 Schüler der achten bis elften Klassen aus der ganzen Region informierten sich über die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und erfuhren in der Notfallambulanz, im Kreißsaal, auf der Palliativstation, in der Funktionsabteilung und in der Ambulanz mehr über die Arbeit in der Pflege und der Geburtshilfe. In Rollenspielen konnten sie sich zum Beispiel in Patienten hineinversetzen, die in einem Krankenhausbett versorgt werden, und in jemanden, der Kranke pflegt. Auch lernten sie Verbandstechniken kennen, entfernten Klammern aus einer Modellwunde und probierten, wie es sich anfühlt, Insulin zu spritzen.

„Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Interesse an unseren Ausbildungsberufen“, sagt Beate Mögel, Pflegedirektorin am Malteser Krankenhaus St. Johannes, „und freuen uns darauf, auch im kommenden Herbst wieder neun junge Leute als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und eine Hebamme ausbilden zu können.“ An den Malteserstiften beginnen ebenfalls im Herbst die Ausbildungen in der Altenpflege. Außerdem sind jederzeit in allen Einrichtungen der Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH Schülerpraktika und Freiwilligendienste möglich.

Bewerbungen Krankenhaus an: Malteser Krankenhaus St. Johannes, Beate Mögel, Pflegedirektorin, Nebelschützer Straße 40, 01917 Kamenz; beate.moegel@malteser.org

Bewerbungen Altenhilfe an: Malteser Krankenhaus St. Carolus, Jörg Budich, Bewerbungsmanagement, Carolusstraße 212, 02827 Görlitz; joerg.budich@malteser.org

 

 

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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