Florian Triebel/tok

Können die Rödertalbienen im Norden punkten?

Großröhrsdorf. Für die Rödertalbienen geht es am Samstag, 2. Februar, in den Norden Deutschlands. In der Klaus-Dieter-Fischer-Halle in Bremen ist um 19:30 Uhr Anwurf zur Bundesligapartie des SV Werder Bremen gegen den HC Rödertal.

Dank der berühmten Bremer Stadtmusikanten ist schon Kindern die Stadt an der Weser bekannt. Aus diesem Grund bildet sie auch das Ende der Deutschen Märchenstraße. Das Zentrum der Stadt prägt der Marktplatz mit Dom, Rathaus, Liebfrauenkirche und Rolandstatue – dem Mittelpunkt des Platzes.

Nur zwei Tage nach dem Spiel der Bienen feiert der SV Werder Bremen – damals unter dem Namen FV Werder Bremen gegründet – sein 120. Jubiläum. Die Nordlichter befinden sich derzeit im freien Fall. Seit dem 11. Spieltag und dem neunten Tabellenplatz ging es stetig bergab. Nach fünf Niederlagen in Folge findet sich die Mannschaft von Dominic Buttig mit 9:23 Punkten auf dem 14. Rang wieder.

Buttig selbst hat das Traineramt erst seit November inne und noch nicht viel Zeit, um die Mannschaft nach seinen Wünschen zu formen. „Es wäre gefährlich die Bremerinnen zu unterschätzen. Gegen Waiblingen und auch im letzten Spiel in Kirchhof haben sie jeweils zur Halbzeit geführt. Ich erwarte, dass unsere Partie ähnlich eng wird wie das Hinspiel“, warnt HCR-Coach Frank Mühlner.

Das Hinspiel war umkämpft. Am Ende gewannen die Bienen knapp mit 30:28. „Wir müssen besonders auf den starken Rückraum des SV Werder Bremen achten. Im Hinspiel ist es gelungen, von Merle Heidergott und Rabea Neßlage je zwei Tore sowie von Jennifer Börsen nur ein Tor zuzulassen. An diese Leistung müssen wir anknüpfen“, lässt Bienen-Trainer Mühlner das Hinspiel nochmal Revue passieren. Heidergott befindet sich in einem kleinen Formtief, ist aber mit 65/12 Toren noch immer zweitbeste Scorerin bei den Norddeutschen. Außerdem sorgen Außenspielerin Alina Otto (69/41 Tore), Börsen (56/15 Tore) und Neßlage (49/7 Tore) für jede Menge offensive Power. „Vor dem Spiel in Lintfort war ich der Meinung, dass meine Mannschaft auswärts bessere Spiele zeigt. Jetzt ist es an den Mädels zu beweisen, dass das wirklich so ist. Auch Bremen wird kämpferisch alles in die Waagschale werfen und ist sicherlich besser, als man es beim Blick auf die Tabelle vermutet.“

 

 

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Bessere Luft: Grenzwerte Bergstraße unterschritten

Dresden. Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und Bergstraße eingehalten. An der Bergstraße wurde der Stickstoffdioxid-Grenzwert nach Berechnungen der Landeshauptstadt sogar nicht nur eingehalten, sondern vergangenes Jahr erstmals mit 35 Mikrogramm je Kubikmeter deutlich unterschritten. Der Grenzwert für das Jahresmittel liegt bei 40 Mikrogramm je Kubikmeter.Auch die Feinstaubwerte blieben 2019 an allen Messstellen im grünen Bereich. Nach einer ersten Einschätzung führen mehrere Faktoren zur Verbesserung der Luftqualität. An der Messstelle Bergstraße wirken sich konkret die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit und die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit zwischen  Nöthnitzer Straße bis Einmündung Kohlenstraße auf 50 km/h positiv aus. Umweltamtsleiter Wolfgang Socher ist erfreut über die Entwicklung: „Es zeigt sich, dass die Verkehrspolitik der Stadt allmählich Früchte trägt. Diese setzt vor allem auf die Stärkung des Umweltverbundes bestehend aus Öffentlichen Personennahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr. Verbesserungen in der Kfz-Technik, die es nach der Bewältigung des Dieselabgasskandales gibt, tragen sicherlich auch zur Reduktion von Luftschadstoffen bei“, sagt Socher. Laut des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts der Landeshauptstadt soll bis 2030 der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß des Dresdner Verkehrs um 40 Prozent sinken. Mehr zum Luftreinhalteplan der Stadt hier und aktuelle Messwerte hier Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und…

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