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HC Rödertal verliert im Bienenstock

Großröhrsdorf. Die Rödertalbienen mussten sich nach zuletzt fünf Heimspielen ohne Niederlage vor 444 Zuschauern erstmals wieder geschlagen geben. Gegen die SG 09 Kirchhof reichte es am Ende nur zu einem 23:26 (13:15).

Erneut war Grete Neustadt wegen anhaltender Kniebeschwerden nicht im Bienenkader. Außerdem fehlten HCR-Trainer Frank Mühlner Julia Mauksch und Jasmin Eckart – beide sind mit der A-Jugend der SG Rödertal/Radeberg in Aldekerk.

Die Bienen starteten gut in die Partie. Lisa Loehnig (2 Tore) konnte sich im ersten Angriff auf der halblinken Position durchkämpfen und netzte zur 1:0-Führung ein. Diese wurde im direkten Gegenzug von Ex-Biene Michelle Urbicht (7 Tore) egalisiert. Der HCR erarbeitete sich dank Treffern von Brigita Ivanauskaite (6 Tore) und Tammy Kreibich (3 Tore) einen kleinen Vorteil (3:1 nach fünf Minuten). Doch so langsam kamen auch die Gäste besser ins Spiel – Ivanauskaite wurde immer wieder geschickt unter Druck gesetzt und die Bienen zu Fehlpässen gezwungen. Dank dieser Taktik lag Kirchhof nach einem 4:0-Lauf in der 13. Minute mit 6:4 in Front. Der HCR ließ sich aber nicht abschütteln und konnte zunächst zum 6:6 ausgleichen. Für den erneuten Führungstreffer fehlte aber die Präzision in den entscheidenden Momenten. Auch die Bienen-Abwehr spielte heute nicht am obersten Limit und ließ immer wieder freie Würfe auf das Tor von Ann Rammer zu. Sobald die Partie in Richtung der Mannschaft von Christian Denk zu kippen drohte, kam der HCR erneut heran. Ein Wechselbad der Gefühle für die heimischen Fans. Als sich die SG bis zur 24. Minute auf 13:11 abgesetzt hatte, zückte Mühlner seine erste grüne Karte. Zunächst verkürzte Meret Ossenkopp (2 Tore) auf 12:13. Im nächsten Angriff täuschte die inzwischen eingewechselte Egle Alesiunaite (2 Tore) einen Pass an, ging aber selbst in die entstandene Lücke und netzte zum 13:13 ein. (26. Minute). Die Bienenfans versuchten ihre Mannschaft so gut es ging von außen zu unterstützen. Es half nichts, denn Diana Sabljak (8/3 Treffer), die erfolgreichste Torschützin auf der Platte, stellte bis zum Pausentee wieder den alten Abstand her (13:15 nach 30 Minuten).

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ergab sich kein neues Bild. Der HCR versuchte näherzukommen, ein Führungstreffer wollte aber nicht gelingen. Zunächst war es Jander, die zweimal den jeweiligen Anschlusstreffer erzielte (14:15 und 15:16). Nachdem Kreibich erneut auf 16:17 verkürzte, war die Zeit von Torfrau Rammer gekommen. Mit drei Paraden am Stück verhinderte sie die Vorentscheidung in diesem Spiel und leitete den 17:17-Ausgleichstreffer durch Ossenkopp ein. Die Initialzündung der Bienen blieb dennoch aus. Die Gäste ließen sich nicht beirren und vergrößerten den Vorsprung bis zur 43. Minute auf 19:17. Auch das zweite Time-Out von HCR-Trainer Mühlner konnte den stotternden Motor der Gastgeberinnen nicht in Schwung bringen. Im Gegenteil – Urbicht erhöhte nach 45 Minuten sogar auf 21:18 für Kirchhof. Bei den Fans machte sich allmählich etwas Resignation breit. Die Bienen wollten sich jedoch nicht kampflos aufgeben. Kamila Szczecina (3/2 Tore) verwandelte einen Strafwurf zum 21:23 (51. Minute) und provozierte anschließend in der Abwehr ein Stürmerfoul. Den folgenden Angriff vollendete Alesiunaite zum erneuten 22:23-Anschlusstreffer. Kurz danach hatte Jander nach einem Ballgewinn die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer. Die Zuschauer sprangen von den Sitzen. Doch sie wurde vom Schiedsrichtergespann wegen eines Tippfehlers zurückgepfiffen. So wechselte der Ballbesitz und Kirchhof stellte den alten 2-Tore-Vorsprung her (56. Minute). Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff war mit dem 22:25, aus Sicht der Bienen, die Partie endgültig entschieden. Bis zur 60. Minute fiel auf beiden Seiten noch ein Tor zum 23:26-Endstand. Trotz der Niederlage behaupten die Rödertalbienen den 5. Tabellenplatz. Allerdings ist die SG 09 Kirchhof, bei einem Spiel weniger, wieder auf vier Punkte herangerückt. Die Partie zeigte, dass dem HCR noch die Konstanz fehlt.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Kirchhof hat verdient gewonnen. Wir haben im Angriff heute einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen. In der Abwehr war es auch nicht viel besser. So kann man natürlich nicht gewinnen. Trotzdem bekomme ich durch die Niederlage nicht noch mehr graue Haare. Wir stehen gut da und haben in den vergangenen Wochen gute Leistungen gezeigt. Die Mannschaft entwickelt sich noch. Da geht es eben nicht ständig bergauf.“

Florian Triebel

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