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Erstligist zeigt Rödertalbienen ihre Grenzen auf

Die Rödertalbienen strichen in der zweiten Runde des DHB-Pokals ihre Segel. Nach einer starken Anfangsphase verloren sie vor 202 Zuschauern deutlich mit 23:36 (12:20)

Der HCR startete gut in die Partie. Trotz Anwurf für die Göppingerinnen verbuchten die Bienen das erste Tor – Lisa Loehnig (2 Tore) setzte sich in zentraler Position durch und traf zum 1:0. Die Frisch Auf Frauen reisten mit nur acht Feldspielerinnen an. Dennoch versuchten sie, die Bienen mit einer laufintensiven 5:1-Abwehr früh unter Druck zu setzen. Im Anschluss an den Ausgleich traf Ann-Catrin Höbbel (9/5 Tore) zunächst die Querlatte. Nachdem auch FAG am Aluminium scheiterte, machte es Höbbel im nächsten Versuch besser und erzielte die erneute Führung. Die Bienen waren spielbestimmend und schraubten den Vorsprung auf 4:1. In der neunten Minute setzte sich Brigita Ivanauskaite (4 Tore) in ihrer typischen Art gegen die Abwehr durch und markierte das 5:2. Die Gäste zeigten sich davon nur wenig beeindruckt. Mit einem 9:0-Lauf übernahmen sie die Führung. Die Bienen waren vollkommen von der Rolle. Selbst eine Auszeit von HCR-Trainer Frank Mühlner bewirkte nichts. Knapp 12 Minuten blieben sie ohne eigenen Torerfolg. Erst in der 21. Minute setzte sich die inzwischen eingewechselte Julia Mauksch (2 Tore) trotz eines Foulspiels durch und erzielte das 6:11. Kurz darauf verkürzte Rabea Pollakowski (4 Tore) auf 7:11. Göppingen nutzte die Defensiv-Schwächen der Rödertalbienen weiterhin gnadenlos aus und hatte nach 25 Minuten zum ersten Mal sieben Tore Vorsprung (8:15). Für den HCR musste es in der Folge nur noch heißen, den Schaden zu begrenzen. So ließen sie den Rückstand bis kurz vor der Pause nicht weiter anwachsen. Mit der Sirene ertönte noch ein Siebenmeter-Pfiff für die Gäste aus Göppingen. Annika Blanke (9/4 Tore) verwandelte sicher zum 12:20 Halbzeit-Stand.

Zum Start in die zweite Hälfte nutzten die Gastgeberinnen ihren Anwurf. Höbbel passte mit viel Übersicht zur frei stehenden Meret Ossenkopp (1 Tor), die zum 13:20 traf. Göppingen antwortete allerdings doppelt und erhöhte auf 13:22. Im Anschluss sorgte Pollakowski für ein Highlight. Ihr gefühlvoller Lupfer bedeutete das 14. Tor der Bienen.Kurze Zeit später erhielt Romy Morf-Bachmann (7 Tore) ihre erste Zeitstrafe. Innerhalb von sechs Minuten kassierte sie drei Strafen und wurde folgerichtig in der 42. Minute disqualifiziert. Nachdem sich kurz vorher Ana Petrinja (3 Tore) verletzt hatte, mussten die verbliebenen sechs Feldspielerinnen den Sieg für Göppingen nach Hause bringen. Bis zur 49. Minute hielten die Bienen gut mit, ohne jedoch den Rückstand zu verkürzen.Frisch Auf schaltete einen Gang zurück, spielte die Angriffe lange aus, um Zeit von der Uhr zu nehmen und verwaltete das Ergebnis. Der HCR fand besonders gegen das gute Kreisläufer-Spiel keine Lösungen. Nach dem 21:30 durch Loehnig suchte Göppingen die endgültige Entscheidung und erhöhte den Vorsprung bis zur 57. Minute auf 21:35. Pollakowski sorgte beim 22. Bienen-Treffer erneut für Begeisterung auf den Zuschauerrängen als sie die FAG-Torfrau mit einem Dreher narrte. Den Schlusspunkt der Partie setzte die zwischenzeitlich eingewechselte Victoria Hasselbusch (1 Tor) zum 23:36 – Endstand. Speziell in der Abwehr agierten die Rödertalbienen zu unkonzentriert und waren ihren Gegnerinnen häufig nicht gewachsen. Auch im Angriff zeigte Göppingen dem HCR die Grenzen auf. Was den Zuschauern besonders sauer aufstieß,war das permanente Reklamieren der FAG-Spielerinnen nach Zeitstrafen gegen die Gäste.

 HCR-Trainer Frank Mühlner: „Ich bin verärgert, weil das Ergebnis eindeutig zu hoch ist. Das Hauptproblem sehe ich in unserem naiven Abwehrverhalten, obwohl wir das im Training noch einmal thematisiert hatten. Auch die Würfe wurden mit zunehmendem Spielverlauf immer ungenauer.“

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Drebkau.  Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. Vergeben werden Ein- bis Vierraumwohnungen, die barrierefrei zu errei­chen sind und in der jede Altersgruppe ein modernes Zuhause zum Wohlfühlen findet. Die Wohnungen sind in bester Lage, umgeben von einer wunderschönen Naturkulisse und bieten neben einem Balkon, Dach­terrasse bzw. Terrasse, eine moderne Einbauküche und ausreichend Parkmöglich­keiten vor Ort. Der potenzielle Mieter darf seine Wohnung in Ab­sprache mit dem Bauherrn individuell bemustern und gestalten, was die Farbge­bung der Wände, der Ein­bauküche und die Auswahl der verschiedenen Boden­beläge betrifft. Das erste Haus soll bis Ende nächsten Jahres bezugsfertig sein. Bei der Grundsteinle­gung spielte das Wetter mit und die zahlreich gelade­nen Gäste hörten gespannt den Verantwortlichen zu. So sprach Olaf Lalk, Vize­landrat des Spree-Neiße Kreises, begeistert und er­wähnte explizit, dass sich hier ein regionaler Unter­nehmer einem Immobilien Großprojekt gewidmet und sehr viel finanzielle Mittel in die Region investiert hat. Feierlich wurde dieser Moment für die Zukunft mit einer Zeitkapsel fest­gehalten und ein Segen für das Grundstück ausgespro­chen. Insgesamt ist dieses Projekt ein Gewinn für die ländliche Region und ein weiterer Schritt diese auch attraktiv zu gestalten.   Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. …

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