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Bienen gewinnen in Gräfenhainichen

Großröhrsdorf. Der HC Rödertal zog ohne Mühe in die zweite Runde des DHB-Pokals ein. Die Mühlner-Sieben gewann am Sonntag, 1. September, souverän mit 51:15 (25:5) gegen die BSG Aktivist Gräfenhainichen.

Die circa 30 mitgereisten Bienenfans sorgten wieder einmal für ordentlich Lärm und sahen eine Bienenmannschaft, die das Spiel von Beginn an im Griff hatte. Die BSG hatte zwar Anwurf, scheiterte jedoch mit dem ersten Angriff. Doch auch der HCR blieb auf der Gegenseite erst einmal erfolglos. Den nächsten Abschluss der Gastgeberinnen parierte Torfrau Ann Rammer. Wieder in der Offensive hatte Neuzugang Saskia Nühse eine gute Übersicht und passte zu Thilde Boesen (11 Tore). Die Kreisläuferin – zusammen mit Ann-Catrin Höbbel (11/3 Tore) beste Torschützin – verwandelte sicher zum 1:0. Nachdem Gräfenhainichen zunächst ausglich, erhöhten die Bienen in der Folge auf 3:1. Kontinuierlich setzte sich der HCR ab (7:4 in der neunten Minute). Die Mannschaft von Coach Frank Mühlner drückte aufs Tempo und suchte das schnelle Spiel in die Spitze. Nach einem 8:0-Lauf waren die Bienen bis zur 16. Minute auf 15:4 enteilt. Eine Minute später traf Gräfenhainichen zum letzten Mal in der ersten Hälfte zum zwischenzeitlichen 15:5. Dank einer guten Effektivität ließen die Gäste einen weiteren 10:0-Lauf folgen und gingen mit einem komfortablen 25:5-Vorsprung in die Kabine.

Auch nach dem Pausentee konnten die Gastgeberinnen zunächst keinen Angriff erfolgreich abschließen. Der HCR erhöhte auf 28:5. Erst ab der 40. Minute, beim Stand von 36:8, gönnte sich die Mühlner-Sieben eine zehnminütige Verschnaufpause und ging nicht mehr mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe. Trotzdem bauten die Bienen auch in dieser Phase ihren Vorsprung auf 42:12 aus (50. Minute). Nach dem 43:12 durch Brigita Ivanauskaite (4 Tore) und dem zweiten Time-Out von Gräfenhainichen ließ Rabea Pollakowski (8/1 Tore) die mitgereisten Fans aufschreien. Für ihren Hattrick zum 46:12 benötigte sie lediglich 60 Sekunden. Zusätzlich narrte sie beim ersten Treffer die BSG-Torfrau mit einem schönen Dreher. Auch den letzten Bienentreffer durfte die pfeilschnelle Linksaußen für sich verbuchen. Tammy Kreibich (2 Tore) ging mit viel Schwung auf die Abwehr und konnte nur strafwürdig gestoppt werden. Den fälligen Sieben-Meter verwandelte Pollakowski zum 51:14. Quasi mit der Schlusssirene erzielte die BSG Aktivist Gräfenhainichen noch den 51:15-Endstand. Beste Torschützinnen waren Boese und Höbbel (je 11 Tore), dicht gefolgt von den beiden Außenspielerinnen Pollakowski und Meret Ossenkopp (je 8 Tore). Linda Zöge erzielte sechs Tore, Ivanauskaite vier, Kreibich zwei und S.Nühse eins.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Wir haben unsere Aufgabe souverän erledigt. Mehr kann man bei einer Tordifferenz von 36 Toren auch nicht sagen. Das gibt uns Selbstbewusstsein für das Spiel gegen Rosengarten kommende Woche.“

Florian Triebel

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Parkhotel: Bleiglasfenster werden restauriert

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