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Abschlussfahrt ins Feriendorf Dorado

Hoyerswerda. Tagebuch der Trainer zur Abschlussfahrt ins Feriendorf Dorado:

Am 26.07. hieß es wieder: Los geht’s in Feriendorf Dorado nach Marienwerder bei Berlin. Viele Spieler des Nachwuchses des Hoyerswerdaer FC gönnten sich die alljährliche Abschlussfahrt vom 18. Juli -23. Juli 2020

Abfahrt am Jahnstadion war kurz nach neun. Alle Versicherungskarten, Impfausweise und das komplette Taschengeld eingesammelt, Kaffee ausgetrunken und auf ging es. Die Fahrt war relativ ruhig, vor allem am Dreieck Schwanebeck. Da erwartete uns ein Stau – cool.

Letztendlich waren wir um 13:00 Uhr im Objekt. Betten beziehen war Aufgabe für Abend, weil, es ging erstmal an den Strand. Das Wasser war prima, die Stimmung klasse, was will man als Trainer mehr. Nun ist auch das Abendbrot durch, etwas gewöhnungsbedürftig mit Maske, aber klappt. Naja! Die Anzugsordnung (Trainingsshirt) wurde von fast allen umgesetzt. Außer: 2 Kinder- 1 Name- 0 Shirt – geil.

Am zweiten Tag war das Wetter richtig prima, fast etwas zu warm. Also hieß es baden, Tretboot fahren, Tischtennis spielen und alles was das Objekt zu bieten hat. Zum Mittag gab es Gulasch und Kartoffeln oder Kartoffelauflauf. Resonanz: „ESSEN schmeckt prima“. Bei den Kids ist alles ok und meistens hören sie ja auch. Nur das nicht acht Kinder zugleich auf das Tretboot dürfen, müssen wir noch mal bisschen üben.

Am Tag drei mussten wir unseren Tagesplan etwas anpassen. Denn der Kletterpark hatte heute ab Mittag geschlossen. Am Vormittag also Freizeit und erstellen des Turnierplans für den 2. Dorado-Beach-Cup am Mittwoch. Zum Mittagessen, es gab Nudeln mit Tomatensoße, dann noch ein bisschen die Zimmer aufräumen und wieder Freizeit. Um 15:00 Uhr war Kuchenzeit und um 16:00 Uhr war eine Ausfahrt angesetzt. Natürlich mit unbekanntem Ziel, was für die Stimmung nicht wirklich förderlich war.

Diese besserte sich aber schlagartig als wir am Ziel waren. Man erkannte sofort zwei große Einkaufsmärkte. Der Einkauf dauerte etwa eine Stunde. Wir hatten ja auch wieder Mathe dabei. Es ist schon nicht so leicht einzukaufen, wenn man einen bestimmten Einkaufswert vorgegeben bekommt. Da muss man schon öfter zum Regal, aber auch jedes Mal neu rechnen – ein Traum.

Einkauf erledigt, rein in den Bus und ab zum Objekt. Keiner merkt, dass die falsche Richtung eingeschlagen wurde. Wir mussten ja noch nach Wandlitz. Wir haben nämlich kurzerhand das Abendbrot an den Dönerstand verlegt. Die Stimmung ist richtig gut. Danach für alle noch ein Softeis und dann ging es zurück in unser Objekt. Über die Mädels können wir noch nicht viel berichten. Ist alles noch in Arbeit.

Der heutige vierte Tag ist relativ schnell erzählt. Wecken war wieder durch den „kleinen Trompeter“ von einer anderen Gruppe. Irre. Na ja, und nicht wirklich gut. Egal. Nach dem Frühstück ging es in den Kletterpark. Alle 25 Kids sind auf den Bäumen unterwegs und alle kamen gesund wieder runter.

Die einzige Herausforderung hatte unser Busfahrer zu bewältigen. Etwa 30 Minuten hat er gebraucht, um den Bus auszuparken. Ein Traum, was sich so manche Autofahrer denken. Letztendlich konnten wir feststellen, dass wir mit Profis arbeiten und unserer Fahrt zum Essen nach Wandlitz nun nichts mehr im Wege stand. Das Klettern recht anstrengend sein kann, merkte man gleich an der Lautstärke im Bus. Die Hälfte unserer Kinder schlief. Geil. Zurück im Objekt hieß es Kuchen essen, danach Freizeit mit Eis am Strand. Beim Abendbrot haben wir es mit der Lautstärke etwas übertrieben. Deshalb haben die Trainer beschlossen, dass am Abend alle Kinder um 20:00 Uhr auf den Zimmern sind – lange Gesichter. Die Zeit nach hinten zu verschieben haben wir auch angeboten. Dafür mussten nur die aufgeräumten Zimmer präsentiert werden. Klappt, genial. So ordentliche Kinder. Ich weiß gar nicht, was ihr Eltern immer habt.

Am fünften Tag haben wir nach dem Frühstück unseren 2. Dorado-Beach-Cup gespielt. Alles ist gut gelaufen, obwohl der übermäßige Ehrgeiz schon dem einen oder anderen ein bisschen im Wege stand. Danach gab es natürlich noch eine Siegerehrung.

Danach Freizeit bis zum Grillabend und jetzt schon wieder toben. Heute gingen auch wieder einige Spieler ins Wasser (mehr oder weniger freiwillig). Die Zimmer sind halbwegs aufgeräumt und die Koffer auch soweit vorbereitet. Läuft also alles nach Plan.

Nach einem kräftigen Frühstück endete unser letzter Tag im Feriendorf „DORADO“. Pünktlich um 10:30 Uhr war dann die Abfahrt in Richtung Hoyerswerda.

Das Wichtigste für diese Abschlussfahrt war: Wir hatten viel Spaß, sind alle gesund und munter geblieben und es geht ALLEN richtig gut.

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Corona-Hilfen für Musik- und Tanzlehrer

Sachsen. Ab dem 16. Juni 2021 können auch die freien Musikschulen und freiberufliche Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen Corona-Hilfen beantragen. Das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus stellt über die entsprechende Förderrichtlinie dafür rund 2 Mio. Euro zur Verfügung. »Durch die Pandemie musste in den geförderten Musikschulen in Sachsen und bei zahlreichen freien und privaten Honorar-Lehrkräften sehr viel Unterricht ausfallen, wodurch sowohl für die Einrichtungen als auch für die Lehrkräfte hohe Einnahmeausfälle entstanden sind. Dies betrifft ebenso die Tanzpädagoginnen und -pädagogen, die auch an den Musikschulen tätig sind. Wir wollen mit der Förderrichtlinie finanzielle Engpässe überbrücken und die Existenz dieser wichtigen Anbieterinnen und Anbieter musisch-kultureller Bildung sichern und damit zum Fortbestand der vielfältigen Kulturlandschaft Sachsens beitragen«, betonte Kulturministerin Barbara Klepsch anlässlich des Antragsstarts. Anträge für diese Förderung können bis zum 31. Juli 2021 bei der SAB gestellt werden. Weitere Informationen zur Antragsstellung gibt es auf der Internetseite der SAB unter https://lsnq.de/MusikTanzCorona. Bereits im Jahr 2020 hat das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus mit der Förderrichtlinie Musikschulen/Kulturelle Bildung jene Ausfälle teilweise ausgleichen und somit die wichtigen Strukturen musisch-kultureller Bildung erhalten können. So wurden 410.282 EUR für 36 Musikschulen und 832.435,40 EUR für 1.098 private und freie Anbieterinnen und Anbieter von außerschulischem Musikunterricht ausgezahlt.Ab dem 16. Juni 2021 können auch die freien Musikschulen und freiberufliche Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen Corona-Hilfen beantragen. Das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus stellt…

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Delta-Variante in Kita und zwei Schulen aufgetreten

Dresden. An drei Dresdner Bildungseinrichtungen ist die Delta-Variante des Corona-Virus aufgetreten. In der vergangenen Woche wurden drei Kinder aus einer Familie positiv getestet. Dass es sich um die Delta-Variante handelt, hat bei den drei Fällen eine spezifische PCR-Testung bestätigt. Die drei Kinder besuchen zwei verschiedene Schulen und eine Kindertagesstätte. Betroffen sind eine Gruppe aus der Kita "Spatzenvilla", eine Klasse aus der 35. Oberschule und eine Klasse aus der 113. Grundschule. Die Umgebungsuntersuchung hat das Gesundheitsamt abgeschlossen. Alle Kontaktpersonen sind ermittelt und in Quarantäne. Die Kinder haben sich bei einem Familienmitglied angesteckt. Der Ursprung der Infektion des Indexfalls ist nicht bekannt. Ein Reisehintergrund wurde nicht ermittelt. Es gibt keinen erkennbaren Zusammenhang zum Fall in der Hildebrandstraße. Das wurde vom Gesundheitsamt geprüft. Der Indexfall handelte sehr verantwortungsbewusst. Nachdem sein Schnelltest am 9. Juni positiv war, wurde umgehend sein PCR Test veranlasst, der am 10. Juni mittels variantenspezifischer PCR die Delta-Variante bestätigte. In Folge dessen wurden auch die Kinder getestet, Kontakte ermittelt und Quarantäne ausgesprochen. Das alles ist normales Prozedere des Gesundheitsamtes. Der Unterschied zum Fall „Hildebrandstraße“ besteht darin, zu welchem Zeitpunkt das Gesundheitsamt Kenntnis der Fälle erhielt. So lagen im „Studentenwohnhaus" deutlich größere Zeiträume zwischen Indexfall, Erkrankung und Meldung. Außerdem sind die Kontaktnachverfolgungsbedingungen in einer solchen Einrichtung deutlich unübersichtlicher, als in einer Familie. An drei Dresdner Bildungseinrichtungen ist die Delta-Variante des Corona-Virus aufgetreten. In der vergangenen Woche wurden drei Kinder aus einer Familie positiv getestet. Dass es sich um die Delta-Variante handelt, hat bei den drei Fällen eine…

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