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Wie geht‘s weiter mit dem Kiosk?

Bad Schandau. Der Betrieb des beliebten Kiosk am Basteiparkplatz soll eingestellt werden. Da eine Neuverpachtung nicht möglich ist, hat die Nationalparkverwaltung andere Pläne damit.
So kennen viele den beliebten Kiosk am Basteiparkplatz.

So kennen viele den beliebten Kiosk am Basteiparkplatz.

Bild: U. Borrmeister

Der Kiosk am Basteiparkplatz ist vielen Menschen ans Herz gewachsen und aktuell Gegenstand vieler Diskussionen, denn der Pächter möchte altersbedingt den Betrieb einstellen. Die Nationalparkverwaltung klärt darüber auf, warum das beliebte Rast- und Imbissangebot nicht erhalten bleiben kann.

Das Gebäude wurde zu DDR-Zeiten auf einem staatlichen Grundstück errichtet. 1995 wurde der Pachtvertrag geschlossen, der jedoch eine Vereinbarung enthielt, dass das Gebäude nach Ablaufen des Vertrages rückgebaut – also abgerissen – werden soll. Das möchte die Nationalparkverwaltung vermeiden. Aktuell ist das Gebäude nach Aussage des Pächters zwar öffentlich mit Strom versorgt, öffentliche Anschlüsse für Wasser und Abwasser fehlen jedoch. Der jetzige Betreiber sichert die Ver- und Entsorgung selbst ab – dies ist bei einer Wiederverpachtung als Kiosk nicht mehr möglich.

»Wir haben gemeinsam mit vielen Institutionen und Partnern in der Region einen Aktionsplan abgestimmt, mit dem zumindest der Erhalt des beliebten und bekannten Gebäudes möglich ist und es für Besucher zugänglich bleibt«, so Nationalparkleiter Uwe Borrmeister. »Wir wollen das Gebäude renovieren und gemeinsam mit dem Tourismusverband Sächsische Schweiz eine personell besetzte Besucherinformationsstelle errichten.«

Die Nationalparkverwaltung hat bereits eine Bauvoranfrage gestellt. Eine wichtige Aufgabe für den Gebäudeerhalt ist jetzt, die historische Nutzung zu recherchieren und zu dokumentieren. Über Fotos oder Zeitzeugnisse der Kiosknutzung vor 1985 würde man sich sehr freuen.


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