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Oberliga muss nicht Endstation sein

Freital / Pirna. Interview der Woche mit Freitals Noch-Geschäftsführer Paul Leiteritz

Paul Leiteritz

Paul Leiteritz

Bild: PR

Noch SC Freital, ab 1. Oktober Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge – Paul Leiteritz wechselt den Geschäftsführer-Job und damit vom größten Sport- zum größten Bürgerverein der Region. Wie kam es dazu?

Die Stelle war ausgeschrieben und hat mich sehr gereizt. Man kann einen Verein und einen Verband nicht vergleichen. Der SC Freital ist mit seiner Größe wie ein Unternehmen zu führen, aber der Kreissportbund hat noch eine ganz andere Dimension mit seinen mehr als 300 Vereinen und rund 41.000 Mitgliedern.

 

Welche Aufgaben warten auf Sie?

Es geht um eine Neustrukturierung, aber auch um die Kernthemen wie Sportförderung, Ehrenamt, Veranstaltungs-Organisation, Aus- und Weiterbildung, Beschäftigungs-Projekte. Man sieht schon, die Palette ist – um im Bild zu bleiben – unglaublich bunt.

 

Aber noch sind Sie beim SCF, den Sie mehr als eineinhalb Jahre geführt haben. Wie fällt Ihre Bilanz aus?

Wie bei den meisten Vereinen ist der Fußball das Aushängeschild und unsere Männermannschaft hat den Aufstieg von der Landes- in die Oberliga geschafft. Das war ein hartes Stück Arbeit, hat sich aber gelohnt. Beim Stadion-Projekt gab es leider ein paar Verzögerungen, im Herbst geht es hoffentlich endlich los. Doch wie überall stehen auch dort hinter Handwerkern und Material zwei Fragezeichen. Bei einer Aktion des Tiefkühl-Lieferdienstes Eismann, bei der man als Verein einen Multifunktionsplatz im Wert von 50.000 Euro gewinnen kann, liegen wir gut im Rennen. Dieser Sieg würde uns natürlich helfen, jede Stimme zählt.

 

Zurück zum Fußball: Welche Ziele hat der SC Freital?

Wir sind in der Oberliga oben mit dabei, weil dort viele Gegner mit offenem Visier mitspielen und nicht wie im Vorjahr hinten drinstehen. Das kommt uns entgegen. Doch erst einmal heißt die Devise Klassenerhalt – und da ist jeder Punkt Gold wert. Langfristig geht sicher mehr, da muss in der Oberliga nicht Endstation sein.


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