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Breitbandausbau »Weiße Flecken«

Landkreis SSOE. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau vergeben - rund 102 Millionen Euro soll er kosten und Lücken im Breitbandnetz beseitigen.
»Weiße Flecken« im Breitbandausbau sollen bald der Vergangenheit angehören.

»Weiße Flecken« im Breitbandausbau sollen bald der Vergangenheit angehören.

Bild: Pixabay

Am 24. Februar erhielt die Sachsen-Energie AG den Zuschlag für das Kreisprojekt »Geförderter Breitbandausbau im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge«. Damit ist das europaweite Vergabeverfahren nun abgeschlossen und der Ausbau kann beginnen. Das Vorhaben wird rund 102 Millionen Euro kosten – der Eigenanteil des Landkreises beträgt zehn Prozent. Mit dem Bescheid des Bundes vom 31. Januar 2023 werden dem Landkreis Fördermittel in Höhe von rund 61,4 Millionen Euro und mit dem Bescheid des Landes vom 15. Februar 2023 Fördermittel in Höhe von rund 30,7 Millionen Euro bewilligt.

»Wir werden uns im nächsten Schritt mit der SachsenEnergie AG und den Kommunen des Kreisprojekts zum weiteren Vorgehen abstimmen«, so Landrat Michael Geisler. »Dabei wird es unter anderem um die Organisation von Informationsveranstaltungen für die Einwohner gehen. Auch die Genehmigungsverfahren im Straßenbau und Anschreiben an die Grundstückseigentümer zur Verlegung der Glasfaserkabel werden abgestimmt.«

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird in 19 der 36 Kommunen für die »Weißen Flecken« gemeinsam mit der SachsenEnergie AG den geförderten Breitbandausbau starten. Alle Adresspunkte, die aktuell weniger als 30 Mbit/s Internetgeschwindigkeit anliegen haben, erhalten einen kostenfreien Breitbandanschluss. Rund 3.900 Adresspunkte und 7.000 sogenannte Vortriebsadressen sollen im Rahmen des Projektes gigabitfähig erschlossen werden - darunter auch 32 Schulen.


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