

Dipl.-Biol. Jutta Heuer, vom Zoologischen Garten Halle (Saale), äußerte sich positiv dazu: „Die Zusammenführung ist gelungen. Wir freuen uns, dass wir Baari nun wieder bei uns haben und wollen sie auch nicht wieder hergeben.“ Der Zoo Hoyerswerda freut sich, für die Löwin eine so schöne Lösung gefunden zu haben. „Wir wünschen Baari natürlich noch eine lange und schöne Zeit in ihrem neuen Rudel“, äußerte sich Dr. Kathrin Kaltwaßer. Derzeit bereite der Zoo Hoyerswerda die notwendigen Umbaumaßnahmen am Löwengehege vor. In dem die künftigen neuen Bewohner, die China-Leoparden, leben werden. Der Koordinator des Erhaltungszuchtprogrammes für China-Leoparden stelle bereits ein geeignetes Paar für den Zoo Hoyerswerda zusammen. Nachdem Baaris Partner Fritz im August 2015 altersbedingt verstarb, war eine dauerhafte Einzelhaltung für die Löwin nicht sinnvoll, da Löwenweibchen Rudeltiere sind, heißt es. Für Baaris Wohlergehen sei ein Zusammenleben mit Artgenossen deshalb unerlässlich gewesen. Die Löwin war 2007 in Halle/Saale geboren worden und lebt seit 2008 in Hoyerswerda. Mit dem in 2014 von der Bundesregierung veröffentlichte Säugetiergutachten für neue Mindestanforderungen der Säugetierhaltung, habe festgestanden, dass die alte Löwenanlage des Zoos Hoyerswerdas die Anforderungen nicht mehr erfüllen könne. So erhielt der Zoo von den zuständigen Stellen nicht die Erlaubnis, einen neuen Partner für Baari im selben Gehege unterzubringen, heißt es. Im Zoologischen Garten Halle/Saale jedoch seien die Bedingungen für die Löwin optimal, denn dort könne sie mit ihrer Schwester Nyla eine natürliche Rudelstruktur bilden.