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Urologentag versammelte renommierte Ärzte in Görlitz

Dr. med. Andreas Lammert vom Görlitzer Malteser Krankenhaus St. Carolus und Prof. Dr. med. Frank Steinbach vom Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt luden jetzt zum alljährlichen „Gemeinsamen Urologentag“ in die Görlitzer Landskron Kultur-Brauerei ein. Publikum der überregionalen Fortbildungsveranstaltung waren 120 Urologen aus Niederlassungen und Krankenhäusern, Allgemeinmediziner, Pflegekräfte und Assistenzpersonal aus Klinik und Praxis. Das teilt Ines Eifler von der Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH mit.
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Einblick in den Urologentag. Foto: Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH

Einblick in den Urologentag. Foto: Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH

Bereits zum 11. Mal stellten die Veranstalter ein interessantes und vielseitiges wissenschaftliches Programm zusammen. Wichtige onkologische Themen waren unter anderem die neue Leitlinie zur Behandlung des Blasenkrebses sowie aktuelle Therapierichtlinien zur Versorgung des Prostata- und des Nierenkarzinoms. Referenten waren vor allem renommierte Ärzte aus Berlin, Dresden und Görlitz. Mit Dr. med. Andreas Lammert und Dr. med. Dimitar Loultchev waren darunter zwei Ärzte des Malteser Krankenhauses St. Carolus. Dr. Lammert ist Chefarzt der urologischen Klinik, Dr. Loultchev Oberarzt der chirurgischen Klinik. Sie sprachen über ein gemeinsames Thema, die Versorgung von Komplikationen bei einem künstlichen Blasenausgang. Für Klinik und Praxis allgemein relevant waren außerdem ein juristischer Vortrag über das Antikorruptionsgesetz sowie ein Beitrag über problematische, multiresistent Keime in medizinischen Einrichtungen, der vor einer übermäßigen Gabe von Antibiotika vor allem in der Tierhaltung und in niedergelassenen Praxen warnte. Der Urologentag dient neben der Weiterbildung der Ärzte und Pflegekräfte auch dem Austausch unter Kollegen. „Es ist uns wichtig, regelmäßig praxisrelevante Themen zu präsentieren, die Urologen in ihrer Arbeit konkret von Nutzen sein können“, sagt Dr. med. Andreas Lammert. „Wir konnten diesen Tag wieder gut nutzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.“