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Neuer Chefarzt am Kreiskrankenhaus

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Stefan Rattey ist neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesie- und Intensivmedizin. Foto: MGLG

Stefan Rattey ist neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesie- und Intensivmedizin. Foto: MGLG

Am Kreiskrankenhaus Weißwasser ist seit 5. Januar ein neuer Chefarzt in der Abteilung für Anästhesie- und Intensivmedizin tätig: Stefan Rattey, verheiratet, ein Sohn, ist Jahrgang 1979 und stammt aus Döbern. Seine medizinische Laufbahn begann nach dem Abitur mit seinem Zivildienst in der geriatrischen Abteilung des Krankenhauses Forst. Eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger am Vivantes-Klinikum Berlin schloss sich an und mündete nach einer Tätigkeit im Beruf im Studium der Humanmedizin an der Charité Berlin. Nach erfolgter Approbation 2011 folgte die Facharztausbildung für Anästhesiologie am Vivantes-Klinikum Berlin sowie dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus an. Stefan Rattey erhielt 2017 den Abschluss als Facharzt für Anästhesiologie und 2020 die Anerkennung zum Führen der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin. Seit 2018 bereits ist er am Kreiskrankenhaus Weißwasser tätig, und er betont, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Abteilungen ist. Er sagt: „Gerade in der Intensivmedizin können wir uns direkt abstimmen, das ist der Vorteil eines kleinen Hauses. Wir kennen und schätzen einander, und es gibt kurze Dienstwege. Wir decken hier außerdem ein relativ großes Spektrum ab und sind breit aufgestellt: Da ist der anästhesiologische Bereich, der essentiell ist für die Operationen und Schmerztherapien, der intensivmedizinische Bereich mit einem hochmotivierten Pflegeteam, und die sehr schön gestaltete und gut arbeitende Palliativstation.“ Was ist noch wichtig für ihn, gerade in Bezug auf die Position des Chefarztes in der Führung der Mitarbeiter und im Austausch mit den Kollegen? „Wenn man kann und will – und man muss immer bedenken, dass Ärzte und Pflegekräfte ein anspruchsvolles Personal sind – dann kann das gut gelingen, wenn man auch ein wenig zurücktritt, einmal auf etwas verzichtet und dem anderen den Vortritt lässt. Ich weiß, wo ich arbeite, kenne die Probleme und die Vorteile, und ich möchte das handhaben – zum guten Gelingen der Abteilung und im Dienst am Menschen.“


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