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Dynamo besiegt Stuttgart mit 5:0

Die SG Dy­na­mo Dres­den hat sich am Sams­tag vor 29.906 Zu­schau­ern im DDV-Sta­di­on ge­gen den VfB Stutt­gart mit 5:0 (3:0) durch­ge­setzt. In ei­nem fu­rio­sen Fi­nish der ers­ten Halb­zeit ging die SGD durch Tore von Kutsch­ke, Ge­burts­tags­kind Lum­pi und Go­gia mit 3:0 in Füh­rung. In der zwei­ten Halb­zeit stell­ten er­neut Go­gia und Tes­tro­et auf 5:0.
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Im Ver­gleich zum Aus­wärts­spiel beim SV Sand­hau­sen ver­än­der­te Chef­trai­ner Uwe Neu­haus sei­ne Mann­schaft auf zwei Po­si­tio­nen. Bal­las und Ste­fa­ni­ak rück­ten für Jan­nik Mül­ler und Haupt­mann in die Start­for­ma­ti­on. Den Zu­schau­ern bot sich zu Be­ginn ein von Tak­tik ge­präg­tes Spiel mit ho­her In­ten­si­tät in den Zwei­kämp­fen. Kurz vor der Pau­se be­gann dann das Dy­na­mo-Spek­ta­kel. Nach 38 Mi­nu­ten hob Ste­fa­ni­ak auf der lin­ken Sei­te den Kopf und schlug eine maß­ge­schnei­der­te Flan­ke in den Gäs­te-Straf­raum. Dort stieg Kutsch­ke in die Luft, setz­te sich im Kopf­ball­du­ell durch und ver­senk­te den Ball im Tor der Stutt­gar­ter.  Nur drei Zei­ge­rum­dre­hun­gen spä­ter nutz­te Lum­pi, der an die­sem Tag sei­nen 32. Ge­burts­tag fei­er­te, ei­nen Feh­ler der VfB-Hin­ter­mann­schaft, spiel­te Dop­pel­pass mit Aos­man im Sech­zehn­me­ter­raum und leg­te den Ball aus fünf Me­tern zum 2:0 in die Ma­schen. Go­gia setz­te wie­der­um nur drei Mi­nu­ten spä­ter so­gar noch ei­nen drauf: Nach ei­ner Ab­la­ge von Kutsch­ke tauch­te der Flü­gel­spie­ler frei vor Lan­gerak auf und schob die Ku­gel un­ter dem Kee­per zum 3:0 ins Tor. Das DDV-Sta­di­on ver­wan­del­te sich in ein Toll­haus – kaum ei­ner konn­te fas­sen, was auf dem Ra­sen ge­schah.In der zwei­ten Halb­zeit blieb ein Feu­er­werk der Gäs­te aus. Auf der an­de­ren Sei­te pass­te bei der Sport­ge­mein­schaft ein­fach al­les zu­sam­men. Die wich­ti­gen Zwei­kämp­fe wur­den ge­won­nen, im Spiel nach vor­ne tra­ten die Neu­haus-Schütz­lin­ge pass­si­cher auf. Eine Vier­tel­stun­de vor Schluss er­ziel­te Go­gia mit sei­nem zwei­ten Tor an die­sem Nach­mit­tag das 4:0. Nach star­ker Vor­la­ge vom ein­ge­wech­sel­ten Tes­tro­et stand der Ge­or­gi­er plötz­lich frei vor dem Tor und schob über­legt ins rech­te Eck. Er­neut dau­er­te es nicht lan­ge, bis das nächs­ten Tor für die SGD fiel. Die­ses Mal leg­te Go­gia für Tes­tro­et auf, der im Straf­raum noch ei­nen Ha­ken schlug und dann aus 14 Me­tern Lan­gerak über­wand. Es war der Schluss­punkt ei­nes denk­wür­di­gen Spiels. In der kom­men­den Wo­che liegt der Fo­kus der Mann­schaft von Uwe Neu­haus auf der an­spruchs­vol­len Auf­ga­be beim 1. FC Hei­den­heim. An­stoß in der Voith-Are­na ist am Sams­tag (22. Oktober) um 13 Uhr. Foto: privat