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Denkmale im Rampenlicht

Sachsen. Unter dem Motto "Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte" öffnen am 8. September bundesweit wieder zahlreiche Denkmale ihre Türen.

Die Gohliser Windmühle ist eine Turm-Holländermühle.

Die Gohliser Windmühle ist eine Turm-Holländermühle.

Bild: PR / Thomas Lein

Allein in Dresden sind es 59 Denkmale und zehn spezielle Führungen. Sonst an diesem Tag nicht geöffnete Denkmale werden erlebbar. Die Suche nach dem Wahren, nach Wahrzeichen erstreckt sich über 7.000 Jahre Siedlungsgeschichte, kann in Privathäusern, Schlössern und Profanbauten ebenso erfolgen wie in Kirchen, auf Friedhöfen, in Gedenkstätten, Industrie-, Technik- und Gartendenkmalen.

Schauen und vor allem Mitmachen, eigene Talente wecken: zahlreiche Angebote richten sich besonders an Kinder und Jugendliche, so am Archaeo-Pfad Dresden, im Ernemannbau, in der Gedenkstätte Bautzner Straße, im Lingnerschloss und auf dem Trinitatisfriedhof. Musik ergänzt an zahlreichen Orten das Programm und lädt zum Verweilen ein: unter anderem in der Waldschänke Hellerau, in der Pastor-Roller- und der Matthäuskirche, im DenkRaum der Sophienkirche und im Carl-Maria-von-Weber-Museum.

Literaturfreunde kommen im Kulturdenkmal Schloss Albrechtsberg bei "Dresden ErLesen" auf ihre Kosten.

Zahlreiche Restauratoren, Handwerker und Architekten erläutern anschaulich ihre Projekte: zum Beispiel im Riemerschmid-Haus, im Badehaus am Schloss Albrechtsberg, im Ostflügel des Festspielhauses Hellerau, am Brunnen am Neustädter Markt und im Ständehaus.

Programm Dresden: www.dresden/denkmaltag 

Programm bundesweit: www.tag-des-offenen-denkmals.de


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