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Wie umweltfreundlich ist die ENSO?

Die Energiewende im Landkreis geht stetig voran. WochenKurier stellte dem Energieversorger ENSO vier Fragen zum Thema Nachhaltigkeit, regenerative Energien und E-Mobilität.
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BM Jürgen Arlt bei der Inbetriebnahme einer E-Ladesäule. Foto: ENSO/Lutz Weidler

BM Jürgen Arlt bei der Inbetriebnahme einer E-Ladesäule. Foto: ENSO/Lutz Weidler

Wie viel Geld hat die ENSO im Landkreis Bautzen für E-Mobilität investiert und was ist davon heute zu sehen? Claudia Kuba: Die ENSO hat dafür bisher rund 40.000 Euro investiert. Davon konnten 11 PKW-Ladesäulen und 5 E-Bike-Ladesäulen für den Landkreis gebaut werden. Wie kann die ENSO dafür sorgen, dass jeder Einwohner des Landkreises Bautzen bald vom Ladesäulennetz profitieren kann? Gerade in ländlichen Regionen wird vorwiegend zu Hause aufgeladen. Rund 80 bis 90 Prozent der Ladevorgänge geschehen in der heimischen Garage. Deshalb baut ENSO eine praktikable Ladeinfrastruktur zum verlässlichen und sicheren Nachladen für »unterwegs« auf. Welche regenerativen Energien können den fossilen Energieträger Kohle ablösen und den Strombedarf künftig im Landkreisdecken? Als Übergangsbrennstoff sehen wir Erdgas an, das wesentlich CO2-günstiger als Kohle ist. Vor allem aber ist Erdgas speicherbar. Es kann also im Zusammenspiel mit der zunehmenden Stromerzeugung aus Sonne und Wind die Zeiten mit wenig oder gar keinem Strom aus diesen Quellen - der sogenannten Dunkelflaute - überbrücken und für eine sichere Versorgung sorgen. Darüber hinaus arbeitet ENSO in verschiedenen Wasserstoff-Initiativen mit. Das Erdgas-Netz von ENSO wird schon jetzt darauf vorbereitet, Erdgas-Wasserstoff-Gemische und später Wasserstoff zu transportieren. Welche Pläne hat die ENSO für die Zukunft, um einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten? ENSO setzt beim Umbau des Energiesystems auf den verstärkten Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung als Prinzip der Energieerzeugung, da der Brennstoff zu 90 Prozent genutzt werden kann. Dieses Prinzip kann auch in Nahwärmenetzen für kleinere Wohnsiedlungen im ländlichen Raum sehr gut Anwendung finden. Damit wird die notwendige »Wärmewende« unterstützt, weil vor allem auf dem Gebiet der Wärmeerzeugung noch besonders viel für die Energiewende getan werden muss. Darüber hinaus arbeiten wir weiterhin an diesen, für uns wichtigen Schwerpunkten: E-Mobilität, Energieeffizienz von Gebäuden, dem Natur- und Umweltschutz sowie dem Ausbau von erneuerbaren Energien. E-Ladesäulen im Landkreis:

  • Bautzen, Schliebenstraße 24
  • Bischofswerda, Altmarkt 14 & Bahnhof
  • Weißenberg, August-Bebel-Platz 8
  • Schirgiswalde, Niedermarkt 1a
  • Neukirch/Lausitz, Hauptstraße 20
  • Cunewalde, Hauptstraße 19
  • Großharthau, Wesenitzweg 6
  • Pulsnitz, Am Markt 5


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