Sascha Hache

Was bedeutet "hohe Frustrationstoleranz"? – Laut gedacht

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Sascha Hache. Foto: Archiv

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Suchen Sie eine neue berufliche Herausforderung? Im Ausländer­amt des Landrats­amtes werden Sachbearbeiter gesucht, z.B. für Asylbewerberleistungsrecht. Was mich stutzen ließ, war eine Voraussetzung für diese Tätigkeit. Bewerber müssen eine „hohe Frustrationstoleranz“ mitbringen. Was ist das überhaupt? Wikipedia befragt und diese Antwort erhalten: „Die Frustrationstoleranz ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die die individuelle Fähigkeit beschreibt, eine frustrierende Situation über längere Zeit auszuhalten, ohne die objektiven Faktoren der Situation zu verzerren“. Da frage ich mich doch glatt, sind die Bezahlung oder das Arbeitsklima so schlecht, dass Frust vorprogrammiert ist oder heißt es, dass man meist einen frustrierten Gegenüber als Antragsteller vor sich hat?
Beides wäre nicht schön – oder was meinen Sie?
Mit fragenden Grüßen,
Ihr Sascha Hache
SaschaHache@dwk-verlag.de