Sandro Paufler

Hochkircher Feuerwehr benötigt Hilfe

Hochkirch. Verstorbene Feuerwehrleute werden in der Gemeinde nach langer Tradition auf einer Holzbahre zu Grabe getragen. Doch das ist bald nicht mehr möglich, weil die Bahre verschlissen ist. Eine Spendenaktion soll helfen.

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Ortswehrleiter Kai Pietschmann (links) und Atemschutzgerätewart Jonathan Kunath hocken vor der Bahre, die ersetzt werden muss.

Ortswehrleiter Kai Pietschmann (links) und Atemschutzgerätewart Jonathan Kunath hocken vor der Bahre, die ersetzt werden muss.

Foto: Sandro Paufler

Die Freiwillige Feuerwehr Hochkirch lebt eine ganz besondere Tradition: Im Falle eines Todesfalles einer Kameradin oder eines Kameraden wird der Verstorbene von jeweils sechs Feuerwehrleuten auf eine Holzbahre zu Grabe getragen. "Wir erweisen unserem Feuerwehrmitglied die letzte Ehre", sagt der Ortswehrleiter Kai Pietschmann.

 

Hier ist der Wurm drin

 

Das Problem: Der Bahre aus Holz sind das Alter und die Abnutzungserscheinungen deutlich anzusehen. Der Holzwurm trägt sein Übriges dazu bei. Die Sorge ist groß, dass die Bahre eines Tages nicht mehr einsatzfähig ist.

 

Bahre kostet über 3000 Euro

 

Aus diesem Grund hat der Förderverein der Ortsfeuerwehr Hochkirch eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Gebraucht wird eine neue Bahre aus Holz. Diese soll von einem ortsansässigen Tischler gefertigt werden. Der Kostenvoranschlag liegt bereits vor: 3200 Euro soll die Trage kosten. In der Vergangenheit hatte der Ortswehrleiter Kai Pietschmann die Werbetrommel gerührt und konnte Firmen aus der Region für eine Spendenbeteiligung gewinnen. Im Ergebnis konnten bereits 2000 Euro gesammelt werden.

Der Wunsch der Feuerwehr ist es, die neue Bahre bis Mitte des Jahres in Empfang nehmen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, bitten die Kameradinnen und Kameraden um eine Spende für das Projekt.

 

Spende:

 

  • Förderverein der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Hochkirch e.V.
  • Volksbank Dresden Bautzen
  • Iban: DE03 8509 0000 5510 0910 02

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