Ein Job mit viel Wärme ohne Energieverlust

Azubis der Lausitz. Die Ausbildung in der Kranken- oder Altenpflege verbindet einen sicheren Job mit einem guten Gefühl.

Altenpfleger zaubern ein Lächeln in die Gesichter der Pflegebedürftigen, z.B. wenn sie aus dem Lieblingsbuch vorlesen - es sind die stillen Momente, die in diesem Beruf zählen. Altenpfleger spenden Kraft und verhelfen alten Menschen zu einem würdevollen Leben. Altenpfleger betreuen hilfsbedürftige Menschen und unterstützen sie im Alltag. Sie helfen beim Waschen oder Essen, motivieren und beraten oder gestalten die Freizeit. Altenpfleger sind vertraut mit den Biografien ihrer "Schützlinge" und können ihre Kenntnisse bei der Pflege entsprechend einsetzen. Blutdruck und Temperatur messen oder Medikamente verabreichen gehören zu den medizinisch-pflegerischen Aufgaben von Altenpflegern. Damit die Kollegen über erbrachte Pflegeleistungen bescheid wissen, dokumentieren Altenpfleger diese sorgfältig. Genaue Absprachen mit Ärzten müssen Altenpfleger ebenso einhalten. Der Beruf des Altenpflegers erfordert große körperliche und mentale Fitness und die Fähigkeit, nach der Arbeit abzuschalten.

Der Arbeitsort ist bei stationärer Arbeit das Altenheim, das Krankenhaus oder die Reha-Klinik. Beim ambulanten Einsatz ist es die Wohnung der Pflegebedürftigen sowie die Sozialstation.

Voraussetzungen?

Hauptschulabschluss mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung oder Realschulabschluss, Freude im Umgang mit Menschen, Zuverlässigkeit.

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

Dreijährige schulische Ausbildung mit Praxisphasen in Altenpflegeeinrichtungen, staatlich anerkannter Abschluss.

Geld in der Ausbildung?

Die Auszubildenden erhalten ein Ausbildungsendgeld. Werden Sie an Einrichtungen des öffentlichen Dienstes ausgebildet:

1. Lehrjahr: 1.041 €

2. Lehrjahr: 1.102 €

3. Lehrjahr: 1.203 €

Quelle: bildungsmarkt-sachsen.de

 

 

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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