"Dankeschön, dass ihr mir diesen Wunsch erfüllen konntet!"

Wer will denn sowas. Die neue WochenKurier-Aktion »Wer wünscht sich denn sowas?« startet mit seiner ersten Wunscherfüllung und einem Besuch bei Cottbusverkehr.

 Zum Start der Aktion »Wer wünscht sich denn sowas?« hat der Wo­chenKurier zwei außerge­wöhnliche Wünsche ver­lost. Die Gewinnerin einer Straßenbahn-Fahrstunde bei Cottbusverkehr, Cerry Welzel, konnte ihr Glück kaum fassen: »Schon seit ich 16 Jahre alt war, ist es mein größter Wunsch einmal selbst Straßenbahn zu fahren. Und dass ihr mir das jetzt ermöglicht, ist einfach unglaublich.«

Bei Cottbusverkehr an­gekommen ging es direkt los. Im Büro des Fahrleh­rers Wilfried Kaul wurde Cerry Welzel mit den ersten theoretischen In­formationen zum Straßen­bahnfahren und den damit verbundenen Vorausset­zungen und Verkehrsre­geln vertraut gemacht. Nach einem kleinen Ex­kurs über die Geschichte der Fahrschul-Bahn, in der Cerry Welzel sich einmal selbst als Straßenbahn­fahrerin versuchen durfte, ging es zum praktischen Teil der Fahrstunde über. In der schmalen Fahrer­kabine der Straßenbahn musste erst einmal die Be­deutung der vielen Knöpfe und Hebel geklärt werden. Neben dem Hebel, der zum Bremsen und Beschleuni­gen genutzt wird, kann der Fahrer von dort aus die Weichen schalten, die Tü­ren verriegeln und mit der Leitstelle kommunizieren. Cerry Welzel kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und wurde immer nervöser, je nä­her es ans Selberfahren ging. Nachdem die richti­ge Sitzposition gefunden wurde, konnten die ersten Beschleunigungsversuche beginnen.

Unter dem wachsamen Blick von Wilfried Kaul drehte unsere Gewinnerin ihre erste Runde über den Betriebshof. Als die Abläu­fe sicherer wurden, durfte sie selbst die Weichen bedienen, die Bahn auf Ge­schwindigkeiten von über 50 km/h beschleunigen und sogar eine Notbrem­sung ausprobieren. Zum krönenden Abschluss gab es noch eine Fahrt vom Be­triebshof bis zur Endhal­testelle Neu Schmellwitz. Trotz der anfänglichen Nervosität meisterte Cer­ry Welzel ihre erste Stra­ßenbahn-Fahrstunde mit Bravour. Das bestätigte auch Fahrlehrer Wilfried Kaul: »Dafür, dass es ihr erster Versuch war, hat sie sich sehr gut gemacht.« Für Cerry Welzel selbst ging mit dieser Erfahrung ein großer Wunsch in Erfüllung: »Seit ich erfah­ren habe, dass ich selber Straßenbahn fahren darf, habe ich mich auf diesen Tag gefreut und gewartet, dass er endlich kommt. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Ein großes Dankeschön an Cottbusverkehr und den Wo­chenKurier, dass ihr mir diesen Wunsch erfüllen konntet!«

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

weiterlesen