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Postbank macht dicht

Spree-Neiße. Neben Spremberg und Guben schließt im Juni nun auch die Postbankfiliale in der Berliner Straße in Forst. WochenKurier hat nachgehakt - das sind die Gründe.

Die Postbank beobachtete, wie andere Banken auch, über einen längeren Zeitraum den Markt. Festgestellt wurde dabei, dass sich, aufgrund der Digitalisierung, das Verhalten der Kunden immer weiter verändert. Zudem wurde dabei das Filialnetz hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Optimierungsmöglichkeiten überprüft. Alexander Adler, Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Postbank berichtet: »Unsere Wirtschaftlichkeitsprüfung führen wir unter mehreren Gesichtspunkten durch. Auch wenn es auf den ersten Blick anders scheint, rechnet sich eine Filiale nicht mehr überall. Diese Prüfung haben wir auch in Forst durchgeführt und festgestellt, dass wir die Filiale nicht mehr kostendeckend betreiben können. In diesem Zusammenhang hat die Postbank beschlossen, die Filiale in Forst zu schließen.«

Das allerdings stellt viele Postbank-Kunden und Kundinnen, die weder Internet noch Online-Banking nutzen, vor eine große Herausforderung. Anett Lange, langjährige Kundin der Postbank, steht für die Generation 60plus. Sie sieht das Finanzcenter der Postbank als Anlaufstelle mit konkreten Ansprechpartnern vor Ort, die bei Anfragen und Ähnlichem weiterhelfen. Die Forsterin sagt dazu: »Ich finde diese Schließung nicht gut. Wo kann ich denn dann beispielsweise zukünftig meine Überweisung abgeben? Deshalb überlege ich nun die Bank zu wechseln.«

Wie können Postbank-Kunden nun ihre Geldangelegenheiten regeln?

Alexander Adler rät: »Kunden, die nicht am Online-Banking teilnehmen möchten, steht als Alternative das entgeltfreie Telefonbanking zur Verfügung. Bei komplexeren Anliegen empfehlen wir unseren Kunden, sich an die Mitarbeiter in der nächstgelegenen Filiale in Cottbus, Berliner Straße 6, zu wenden. Für beratungsintensivere Themen steht den Kunden zusätzlich der Service der Postbank Finanzberatung zur Verfügung, die auf Kundenwunsch bequem zu Hause berät.« Die Bargeldversorgung in Forst ist weiterhin sichergestellt. Kunden können am Postbank-Geldautomaten im Obi-Markt in der Schwerinstraße oder am Geldautomaten der Commerzbank, Frankfurter Straße 6, kostenfrei Bargeld abheben. Darüber hinaus bieten die Filialen von Netto, Spremberger Straße 9, oder Rewe, August-Bebel-Straße 2 das sogenannte Cashback-Verfahren an, bei dem man sich beim bargeldlosen Bezahlen kostenfrei Geld auszahlen lassen kann.

Mit der Schließung des Finanzcenters der Postbank schließt dementsprechend nun auch die ansässige Filiale der Deutschen Post. Tina Birke, Pressesprecherin Deutsche Post DHL Group betont: »In dem Postbankfinanzcenter sind Mitarbeiter der Deutschen Post beschäftigt. Der Einsatz der Postmitarbeiter erfolgt im Rahmen der sogenannten Personalleihe. Die Deutsche Post ist als Arbeitgeber dieser Mitarbeiter dafür verantwortlich, ihnen nach Beendigung ihres Einsatzes in einer der Filialen der Postbank eine alternative Beschäftigung im Unternehmen DP DHL anzubieten und das tun wir auch.«

Bereits im Jahr 1993 begann die Deutsche Post, Postleistungen in lokale Einzelhandelsgeschäfte zu verlagern. Heute bieten die Partner der Deutschen Post in bundesweit rund 13 200 Filialen Postdienstleitungen an. Umfragen zufolge wird diese Vertriebsform, aufgrund längerer Öffnungszeiten, durchweg als positiv bewertet.

Unter www.deutschepost.de/postfinder können Postkunden Adressen und Öffnungszeiten der umliegenden Filialen, den nächstgelegenen Briefkasten sowie Standorte von Briefmarkenautomaten, Packstationen und Paketboxen abrufen.

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Eislöwen-Sonderzug auf nach Kassel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom traditionellen Sonderzug und mehr als 300 Fans begleitet. Verletzungsbedingt nicht mit dabei ist weiterhin Verteidiger Sebastian Zauner. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Alle Spiele, die jetzt vor uns liegen sind von enormer Bedeutung. Jede Mannschaft kämpft um die beste Platzierung und um jeden Punkt. Wir haben gegen die Huskies schon gute Auftritte gezeigt. Jetzt müssen wir auch wieder auswärts Punkte mitnehmen. Wir müssen mit viel Energie, aber dennoch diszipliniert auftreten. Gegen Freiburg ist die Ausgangslage nicht anders, auch wenn die Tabellensituation der Gäste sich etwas eindeutiger darstellt. Aber denken wir nur an Deggendorf, die ebenfalls nichts zu verschenken hatten. Wir können auf zwei Siege am letzten Wochenende aufbauen, müssen jetzt aber auch eine kleine Serie starten – gerade für den Kopf ist das mit Blick auf die kommende Phase der Saison absolut wichtig." Martin Davidek: „Wir wollen uns die beste Ausgangsposition verschaffen – und dazu ist es unverzichtbar, dass wir auch in Kassel wieder punkten. Dass uns mit dem Sonderzug so viele Fans begleiten, wird uns auf dem Eis sicher helfen. Kassel ist eine aggressive Mannschaft, aber wir haben schon bewiesen, dass wir das Team schlagen können." Das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies beginnt am Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Nicole Hertrich und Sascha Westrich. Am Sonntag, 24. Februar empfangen die Dresdner Eislöwen den EHC Freiburg 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Die HSR Tony Engelmann und Sascha Westrich leiten die Partie. Erstmalig setzen die Dresdner Eislöwen im Rahmen des Spiels einen Sledge-Hockey-Tag um. SpradeTV zeigt beide Spiele live. (pm) Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom…

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