Dany Dawid

Kamera läuft...

Forst. Für das im September in Forst stattfindende Steamrose-Festival wurden für einen Trailer nun Filmaufnahmen gemacht. Gedreht wurden die Szenen an zwei verschiedenen Schauplätzen.

Wer Ende April in Forst rund um die Likörfabrik ehemals Tuchfabrik C. H. Pürschel oder auf der Wehrinsel im Rosengarten unterwegs war, konnte Zeuge einer fantastischen Zeitreise in die frühen 1920er Jahre sowie in das viktorianische Zeitalter werden.

Den Drehablaufplan für den geplanten Imagefilm setzte Regisseur und Kameramann Florian Henniges aus Berlin um. Dirk Ruhbach von der Feuershow Ravenchild sowie Organisator des Zeitreise-Festivals sorgte für einen strukturierten Ablauf des Drehtages. Mittags begannen die Aufnahmen der 20er Jahre, in der Heinrich-Werner Straße, an der Likörfabrik. Drehorgelmusik, Gaukler, Feuerspucker und eine vorbeifahrende Pferdekutsche boten einen Blick in alte Zeiten. Zuerst wurden die Gesamtszenen abgedreht, dann folgten verschiedene Aufnahmen aller Einzelszenen. Anschließend wechselte der Schauplatz in den Rosengarten. Hier wurde ein Picknick im Steampunk-Stil umgesetzt. Die Kleidung erinnerte dabei unter anderem an Jules Vernes, mit einer Mischung aus Abenteuer und Science-Fiction. Zahnräder, Uhrwerke und eine Schweißerbrille durften dabei natürlich nicht fehlen.

Simone Taubenek, Bürgermeisterin von Forst, war hierbei in die Szenerie eingebunden und berichtet: »Dieses am 7. September stattfindende Highlight wird in diesem Jahr eines der größten Ereignisse in Forst werden. Etwas Ähnliches dieser Art hat es in der Region noch nicht gegeben. Gäste aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland werden erwartet. Wir laden alle herzlich dazu ein.«

Florian Henniges wird den Film nun fertigstellen. Der dann aus rund vier Stunden Filmmaterial produzierte etwa vierminütige Trailer soll ab Mitte Mai zu sehen sein.

Steampunk ist eine Mischung aus Alt und Neu. Das Kunstgenre Steampunk entwickelte sich in England in den 1980er Jahren und steht für kreative Menschen mit Erfindergeist. Nostalgiker, Künstler und Erfinder schaffen aus alten Materialen Neues, die Kostüme werden vorrangig selbst genäht und dekoriert. Die Idee dazu, so ein Fantasy-Festival in Forst zu veranstalten und Besucherinnen und Besucher mit in eine fiktive Welt zu nehmen, hatten die Künstler der Feuershowgruppe Ravenchild. Ravenchild erstellte ein Konzept und konnte damit die Stadt Forst von einer Umsetzung und Zusammenarbeit überzeugen.

Info: Einen Vorgeschmack auf das geplante Zeitreisefestival »Steamrose« bietet vom 17. Mai bis 11. Juni, im Besucher- und Ausstellungszentrum des Ostdeutschen Rosengartens, eine Ausstellung zum Thema »Zauberwelt und Science-Fiction«. Künstler stellen hier ihre verrückten Werke aus. Viel Ungewöhnliches ist dabei, welches begeistern und faszinieren wird.Weitere Informationen unter: www.steamrose.de

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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