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Tierfreundliche Kaufland-Kunden

Mit Leergutbons haben sie den Tierpark unterstützt

Toller Geldsegen für den Tierpark Senftenberg. Tierparkleiter Holger Loser konnte jetzt 2.222 Euro von Sven Hannatzsch entgegennehmen. Wie der Hausleiter vom Kaufland in Senftenberg sagt, ist die Summe der Endbetrag aus einer Leergutbon-Aktion für den Tierpark. »Mit ihrem Flaschenpfand konnten unsere Kunden den Tierpark unterstützen. Die Aktion lief von Anfang Mai bis Anfang Juni und war sehr erfolgreich. Unsere Kunden haben zusammen 2.100 Euro für den Tierpark gespendet. Wir haben auf 2.222 Euro aufgerundet«, berichtet Hausleiter Sven Hannatzsch.

Wie er sagt, möchte Kaufland als ansässiges Unternehmen mit solchen Aktionen der Region etwas zurückgeben. Die Idee der Pfandbon-Aktion sei übrigens im Kaufland in Weißwasser geboren, wo die Märkte aus Weißwasser, Hoyerswerda und Senftenberg gemeinsam mit dem Herzenswünsche Oberlausitz e.V. eine erfolgreiche soziale Aktion gestartet hatten. »Zukünftig wollen wir mehrmals im Jahr solche Leergutbonaktionen in Senftenberg durchführen und damit regionale Vereinen und Einrichtungen unterstützen. Mit dem Tierpark besteht übrigens schon eine lange Verbindung. Seit 1992 erhält der Park von uns Gemüse, Obst und Brot für die Tiere.« Laut Hannatzsch gehen andere Lebensmittelspenden von unverkaufter Ware an die Tafel oder in eine externe Biogasanlage.

Tierparkleiter Holger Loser freut sich, dass der Einkaufsmarkt ein Herz für Tiere hat: »Diese Unterstützung nehmen wir dankend an. Jede Hilfe ist für den Park wichtig. Ein herzliches Dankeschön an alle Kaufland-Kunden, die ihren Pfandbon für uns gespendet haben« Wie Holger Loser informiert, wurde der Tierpark nach der coronabedingten Schließzeit wieder gut angenommen.Bald können sich dort die Besucher auf eine neue Attraktion freuen. Im Park entsteht zurzeit ein begehbares Vari-Gehege. Übrigens: Den Tierpark in Senftenberg gibt es seit 1931. Somit besteht das Kleinod im kommenden Jahr 2021 runde 90 Jahre.

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Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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