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Spreewald ist beliebter denn je

Oberspreewald-Lausitz. Wie bereits in den vorherigen Jahren zieht der Spreewald eine überaus positive Tourismusbilanz für das Jahr 2018 und schließt damit an die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre an. Das teilt der Tourismusverband Spreewald mit.

Laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg kamen von Januar bis Dezember 2018 gut 767.934 Gäste in den Spreewald (+4,7 Prozent). Bei den Ankünften liege der Spreewald damit auf Rang 1 der Reisegebiete im Land Brandenburg. Die Besucher der Region verbrachten mehr als 1.972.256 Nächte im Urlaubsgebiet (+5,8 Prozent). 2017 zählte das Amt für Statistik insgesamt etwas über 733.565 Ankünfte und gut 1.863.555 Millionen Übernachtungen im Spreewald.

Fast zwei Millionen Übernachtungen

„Wir sind sehr stolz darauf, dass der Spreewald jedes Jahr aufs Neue zu den Lieblingsdestinationen im Land Brandenburg sowie deutschlandweit zählt und wir fast die zwei Millionen Übernachtungen erreicht haben“, erläutert Annette Ernst, Leiterin des Tourismusverbandes Spreewald. „Speziell durch unsere Winterkampagnen in den letzten beiden Jahren konnten wir überdurchschnittlich mehr Gäste in der Zeit von November bis März im Spreewald begrüßen. Hier ist noch Luft nach oben und daher werden wir unser Marketing weiter stark auf die Ganzjahresvermarktung konzentrieren. Besonders beliebt sind unsere Reiseangebote von Winterwellness über Advents- und Fastnachtwochen bis hin zu kuscheligen Themenkahnfahrten und Paddeltouren.“

Viele Höhepunkte im Jahr 2019

In 2019 hat der Spreewald wieder eine Vielzahl an Veranstaltungshighlights und Attraktionen zu bieten. So ist der Spreewald zum Beispiel in diesem Jahr im Fontane-Rausch. Das Angebotsportfolio umfasst hierbei erlebnisreiche Wanderungen und Themenkahnfahrten auf den Spuren Fontanes, historische Ausstellungen sowie rund um Fontane inszenierte Kunst- und Kulturveranstaltungen. Ein weiteres Highlight ist das Deutsche Trachtenfest, welches vom 17. bis 19. Mai in Lübben (Spreewald) stattfindet. An diesem Wochenende bringen rund 2.500 Trachtenträger den Glanz von bunten Stoffen sowie die Lebensfreude durch Musik und Tanz in den Spreewald. Genießer können sich in diesem Jahr über das Michelin-ausgezeichnete Restaurant „17fuffzig“ im Burger Bleiche „Resort&Spa“ freuen und auch das neue Hotel der Spreewelten in Lübbenau/ Spreewald ist ein weiteres Highlight für Genuss- und Wellnessfans.

Aktuell buchbare Angebote und Detailinformationen zur Destination Spreewald finden Interessenten auf www.spreewald.de und auch in Facebook unter facebook.com/spreewald.de.

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HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

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