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Ruhland: Fliegerbombe soll gesprengt werden

Ruhland. Bei Bauarbeiten am Bahnhof in Ruhland wurde eine amerikanische Fliegerbombe entdeckt. Der Blindgänger soll am Donnerstag gesprengt werden. Dazu müssen rund 2.300 Menschen evakuiert werden. Die Stadt hat eine Hotline eingerichtet.

Bei Sondierungsarbeiten im Rahmen der laufenden Baumaßnahme am Bahnhofsvorplatz in Ruhland entdeckten Arbeiter am Dienstag eine etwa 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe amerikanischen Typs.

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienste
s wollen den Blindgänger am Donnerstag durch eine kontrollierte Sprengung unschädlich machen. Dazu wird das Gebiet in einem Radius von 1.000 Metern rund um den Bahnhof abgesperrt und evakuiert. Alle Einwohner des Sperrkreises werden gebeten, ihre Wohnungen und Häuser bis spätestens 8 Uhr zu verlassen. Etwa 2.300 Personen sind von der Evakuierung betroffen, hieß es.

Ab 8 Uhr stehen auf dem Marktplatz Busse und Fahrzeuge für Anwohner bereit, die den Sperrbereich nicht eigenständig verlassen können.

Sammelunterkünfte stehen im benachbarten Schwarzheide (Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, SeeCampus Niederlausitz, Turnhalle der Grundschule Schwarzheide Wandelhof) zur Verfügung.

Für Fragen der Anwohner steht das Amt Ruhland unter der 0172 211 7964 zur Verfügung.

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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