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Offene Türen im Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer

Lauchhammer. Zu einem Tag der offenen Tür wird am Samstag, 14. September, in das Klinikum Niederlausitz am Krankenhausstandort Lauchhammer geladen. Von 10 Uhr bis 16 Uhr gibt es nicht nur einen unterhaltsamen Einblick in das Leistungsspektrum des Klinikums, in häufige Erkrankungen und in Behandlungsmöglichkeiten. Ab 14 Uhr steigt dort auch das beliebte Kinderfest der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Schon mal ein Herz von innen betrachtet, einen Darm durchschritten, eine Speiseröhre mit dem Endoskop untersucht oder eine Schlüsselloch-Operation durchgeführt? Nach dem Besuch des Tags der offenen Tür im Krankenhaus Lauchhammer können diese Fragen mit „ja“ beantwortet werden. Hier werden alle Kliniken und Institute des Klinikums Niederlausitz unterhaltsam und informativ ihr Engagement, ihr Fachwissen und ihr Leistungsspektrum präsentieren. Die Besucher können unter anderem in einem Simulator operieren, erkrankte Wirbelsäulenmodelle stabilisieren oder Nähübungen an Gefäßmodellen durchführen.

Mitmachen, zuhören, informieren – direkt bei den Experten

Viele Angebote zum Tag der offenen Tür verdeutlichen, wie wichtig Aktivität für die Genesung ist. Erfahrene Physiotherapeuten bieten hier die Möglichkeit, Bewegungs- und Trainingsangebote zum Beispiel zur Sturzprävention kennenzulernen und im Bewegungsbad Aquagymnastik ausprobieren – Badesachen nicht vergessen! Entspannungsverfahren gehören ebenso zum Programm wie ein Reanimations- und Erste-Hilfe-Training, ein Segway-Parcours, ein Rollator-Führerschein und -check oder ein Ganzkörpervibrationstraining, das im Klinikum zum Muskelaufbau und zur Schwindelbehandlung eingesetzt wird.

Tipps für den Alltag

In einem bunten Vortragsprogramm zu Erkrankungen wie Schlaganfall, Rückenschmerzen, Infektionen durch Zeckenbisse, zu Darmgesundheit und Gefäßmedizin können sich die Besucher direkt bei den Experten des Klinikums über moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren und erhalten viele hilfreiche Tipps für den Alltag. In einem Patientenforum zu künstlichen Gelenken berichten Betroffene von ihren Erfahrungen mit Hüft-, Knie- und Schulterprothesen. Die Kliniken für Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin und Geriatrie, die Tageskliniken der Geriatrie und des Zentrums für psychosoziale Gesundheit, die Medizinische Klinik 1 und die Physiotherapie RehaMed PLUS öffnen ihre Türen für Führungen und Informationsangebote. Besucher können zudem das MRT besichtigen oder in einer Technikführung sonst verborgene Bereiche kennenlernen. In Demonstrationen zeigen Mediziner, wie Ultraschall- oder Herzechountersuchungen ablaufen. Begehbare Modelle von Herz und Darm ermöglichen ungewohnte und spannende Eindrücke in die menschliche Anatomie.

Ein Tag für die Familie

Auch Familien kommen voll auf ihre Kosten: Viele Programmpunkte nehmen die Kleinen mit in die spannende Welt von Medizin, Therapie und Pflege. Ab 14 Uhr findet in den Außenbereichen das beliebte Kinderfest der Klinik für Kinder und Jugendmedizin statt, das in diesem Jahr unter dem Motto „Zauberei“ steht. Kleine und große Kinder können sich auf eine Hüpfburg freuen, sich zauberhafte Motive schminken lassen und selbst in die Rolle des Arztes schlüpfen. Der unglaubliche Zauberer Zafetti wird in seiner Show mit verblüffenden Tricks und jeder Menge Humor für Groß und Klein für Lachen und Staunen sorgen. Luftballons, die sich wie von Zauberhand in Fantasiewesen verwandeln, und magische Tricks bringt Clown Dodo ins Krankenhaus nach Lauchhammer. Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder veranstaltet ab 9 Uhr einen Flohmarkt für Kinder- und Babysachen und hält am Nachmittag viele Spiel- und Mitmachangebote zum Kinderfest bereit.

Eröffnung durch Schirmherr Siegurd Heinze

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, der um 11 Uhr mit einem Grußwort eröffnen wird. „Das Klinikum fasziniert mich auch im nunmehr 26. Jahr seines Bestehens. Vom Chefarzt bis zum Auszubildenden gewähren Mitarbeiter des Klinikums am Tag der offenen Tür spannende Einblicke in ihre Arbeit. Zu entdecken gibt es viel!“, freut sich der Landrat auf die Veranstaltung.

„Unser Klinikum ist ein fester Bestandteil der Region: Hier arbeiten Freunde oder Verwandte, hier besucht man Angehörige oder wurde vielleicht selbst schon medizinisch versorgt. Wir öffnen unsere Türen, damit jeder sich ein Bild davon machen kann, dass wir Gesundheit ganz persönlich nehmen“, lädt Uwe Böttcher, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH, zum Tag der offenen Tür ein.

Alle Informationen auf einen Blick:

• Tag der offenen Tür mit zauberhaften Kinderfest

• Samstag, 14. September, ab 10 Uhr (ab 14 Uhr mit Kinderfest)

• Klinikum Niederlausitz, Krankenhausstandort Lauchhammer, Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer

(PM/Klinikum Niederlausitz GmbH)

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Mit der Laterne zum Martinstag

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Zum Tag des Heiligen Sankt Martin, am 11. November, organisieren zumeist Kirchgemeinden Laternenumzüge und feiern ein Fest, bei dem es etwas über das Leben und Wirken des Martins von Tours zu erfahren gilt. Kinder und Familien sind zu Lampionumzügen, Martinshörnchen teilen, Beisammensein am Lagerfeuer eingeladen. Mit dem Brauch wird an den römischen Soldat, der im Jahre 360 n. Chr. lebte, erinnert. Er half in einer bitterkalten Nacht einem armen Bettler und teilte mit ihm seinen weiten Mantel, damit er nicht erfror. Beim Gedenken an Sankt Martin bringen Kinder mit ihren Laternen Licht und Wärme in den dunklen Herbst – genau wie er damals. Folgende Martinsfeste finden am 11. November statt:  Bannewitz: 16.30 Uhr Martinsspiel in der Kirche Bannewitz, anschließend Lampionumzug, Martinsfeuer und warme Getränke an der Feuerwehr Bielatal: 17 Uhr Martinsandacht in der Kapelle Burkhardswalde: 16.30 Uhr Andacht in der Kirche, Martinsumzug, Abschluss mit Imbiss im Pfarrhaus. Dippoldiswalde: 16.30 Uhr Martins-Spiel in der evangelischen Stadtkirche am Markt. Danach bewegt sich der Umzug mit dem Martinsreiter sowie Lampions und Liedern durch die Innenstadt zur katholischen St.-Konrads-Kirche, wo der Abschluss stattfindet. Freital-Deuben: 16.45 Uhr Laternenumzug - Beginn an der Katholischen Kirche St. Joachim, Johannisstraße 2, Ende Christuskirche, An der Kirche 10 bzw. Pfarrgarten, Pestalozzistraße 6 Freital-Hainsberg: 17 Uhr Hoffnungskirche an der Kirchstraße, Kirchstraße 10, Laternenumzug mit Andacht und anschl. Martinsfeuer Freital-Pesterwitz: 17 Uhr Treff der St. Jakobuskirchgemeinde. Umzug und Martinsfeuer im Pfarrhof Heidenau: 17 Uhr Andacht in der katholischen Kirche (Fröbelstraße), Umzug durch die Stadt und Abschluss in der Christuskirche mit Imbiss. Maxen: 16.30 Uhr Treffen an der Kirche, dort Liedersingen und Martinsgeschichte, Lampionumzug vom Gemeindehaus durch den Ort, zu einer Familie, dort gemütliches Beisammensein und Hörnchenteilen, Besuch bei den Martinsgänsen Mohorn (Wilsdruff): 17 Uhr Martinsandacht Neustadt: 17 Uhr Vesper zum Martinstag in der St.-Jacobi-Kirche Neustadt anschließend Martinsumzug und Teilen der Martinshörnchen Pirna: 17.30 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) Andacht mit Anspiel in der St. Marienkirche. Danach werden auf dem Kirchplatz vor dem Gotteshaus die Lampions entzündet und der Heilige am oberen Marktbrunnen hoch zu Ross erwartet. Anschließend Umzug mit Lampions durch die Gassen und Straßen zum Markt vor das Rathaus, wo der Posaunenchor spielt. Nach altem Brauch werden dort Hörnchen ausgegeben und untereinander geteilt. Reinhardtsdorf: 17 Uhr Martinsspiel und kleine Andacht Papstdorf: 17 Uhr Start zum Laternenumzug vor dem Pfarrhaus, danach Andacht in der Dorfkirche  Sebnitz: 17 Uhr Beginn der Martinsfeier in der Ev.?Luth. Stadtkirche „Peter und Paul“  (caw/df) Zum Tag des Heiligen Sankt Martin, am 11. November, organisieren zumeist Kirchgemeinden Laternenumzüge und feiern ein Fest, bei dem es etwas über das Leben und Wirken des Martins von Tours zu erfahren gilt. Kinder und Familien sind zu Lampionumzügen,…

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Echter Dresdner Stollen, nur mit dem Siegel

Dresden. Was drin sein muss ist festgelegt (65% Rosinen, 50% Butter oder Butterfett, 20% Orangeat und Zitronat,15% süße und bittere Mandeln), auch was auf keinen Fall drin sein darf (Margarine, künstlichen Aromen,  Konservierungsstoffe), wo und wie er gebacken wird (in Dresden und einem festgelegten Umkreis, in Handarbeit). Und dennoch ist klar: Den einen, den perfekten Stollen gibt es nicht. Denn er müsste von den Stollenprüfern 20 Punkte  erhalten, »das hat noch keiner geschafft«, sagt Ralf Ullrich, Vorstandsmitglied des Schutzverbandes Dresdner Stollen e.V.. Auch am 8. November  bei der öffentlichen Stollenprüfung in der Altmarkt Galerie gab es keinen 20-Punkte-Sieger, dafür viele gute Stollen mit 18 bis über 19 Punkten. Um das Stollensiegel überhaupt zu bekommen, muss das Gebäck mindestens 16 Punkte erhalten. Die Prüfer bewerten dabei innere und äußere Beschaffenheit, Geruch und Geschmack. Je Kriterium kann es maximal fünf Punkte geben. Insgesamt 70 Striezel wurden öffentlich getestet und benotet, weitere 45 in nichtöffentlichen Prüfungen.Die Tester wissen dabei nicht, aus welchen Backstuben die Anwärter stammen. »Jeder Stollen, der das goldene Siegel tragen darf, muss den hohen Anforderungen unseres Verbandes an Geschmack und Güte entsprechen«, so Ralf Ullrich. Schließlich sei jeder ein Unikat – und ein Qualitätsversprechen. Sollte es doch einmal vorkommen, dass ein Stollen nicht besteht, gibt es eine Nachprüfung. „Wir bewerten hier ein Handwerksprodukt. Das sind allesamt Unikate. Es ist sehr selten, aber natürlich kann es vorkommen, dass nicht alles perfekt ist. Dann tauschen wir uns mit den Meistern aus, beraten, geben Tipps - da wir ja alle selber am Backofen stehen oder gestanden haben, kann man von der Erfahrung aller profitieren." Handwerk trifft Wissenschaft Dass alle Sinne geschärft sein müssen, wenn es um die Qualitätsprüfung für den echten Dresdner Stollen  geht, versteht sich von selbst. „Um uns dahingehend weiterzubilden, haben wir uns im Sommer auf wissenschaftliches Terrain begeben", so Ullrich. „In Zusammenarbeit mit der Professur für Lebensmittelkunde und Bedarfsgegenstände der Technischen Universität Dresden und der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen haben wir ein speziell auf unseren Dresdner Christstollen hin abgestimmtes Sensorik-Seminar entwickelt. In diesem wurden unsere Stollenprüfer und interessierteMitglieder geschult.“ Durchgeführt wurde das Seminar von Prof. Dr. Thomas Simat, der die Professur leitet: „Normalerweise bilde ich unsere Lebensmittelchemie-Studenten allgemein in Lebensmittelsensorik aus. In Zusammenarbeit mit der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk haben wir eine Schulung für die Stollenprüfer nach dem Schema des Stollenschutzverbandes ausgearbeitet. Für mich war beeindruckend, wie sich die gestandenen Handwerker auf die sensorische Grundschulung eingelassen haben und mit welcher Leidenschaft und fachlicher Expertise für dieses Produkt bei der Bewertung der von der Akademie bereitgestellten Stollenproben zwischen den Teilnehmern diskutiert wurde. Der Dresdner Christstollen ist für die hiesigen Stollenbäcker kein Produkt wie jedes andere. Es ist absolut bemerkenswert, mit welcher Zielstrebigkeit sie alle an der Optimierung der Qualität in den backenden Betrieben selbst und auf Verbandsseite an der Weiterbildung der Prüfer arbeiten." Was drin sein muss ist festgelegt (65% Rosinen, 50% Butter oder Butterfett, 20% Orangeat und Zitronat,15% süße und bittere Mandeln), auch was auf keinen Fall drin sein darf (Margarine, künstlichen Aromen,  Konservierungsstoffe), wo und wie er…

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