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Kunstsommer lädt nach Calau

Calau. Calau, die Kleinstadt mit Witz, präsentiert für Gäste und Einheimische nicht nur den beliebten Witzerundweg, sondern in diesem Sommer viele Konzerte, Kunstkurse und den 1. »(K) Calauer Kunst Raum«.

Der Förderverein Gutskapelle Reuden e. V. hat allein acht Konzerte von Juni bis Oktober vorbereitet. Ein Mittsommerkonzert, Klavierwerke von Carl Philipp Emanuel Bach, Klangwelten bis hin zu einem Konzert für Kinder werden erlebbar sein. Die barocke Kapelle in Reuden präsentiert im August eine Fotoausstellung und zwei musikalisch-literarische Nachmittage. Im Rahmen des 47. Cottbuser Musikherbstes findet dort auch das Abschlusskonzert statt.

Mehrere Kunstkurse in Form der Freilichtmalerei und ein Kurs in der alten Drucktechnik bietet der Kunstmaler Henry Krzysch an, daneben auch die festen Kurse für Erwachsene.

In die Welt der Märchen und Sagen kann man mit Malima, der Märchenerzählerin, eintauchen. Sie entführt die Besucher mit Wanderungen durch Saßleben, Kalkwitz und in der Calauer Schweiz. Vorbei an Feldsteinkirchen, einer Sphinx und vier Karyatiden und Natur pur.

Der 1. »(K) Calauer Kunst Raum« wird von September bis Oktober in Calau erstmals erlebbar sein. Händler und Dienstleister bieten Künstlerinnen und Künstler Gelegenheit ihre Kunst öffentlich zu präsentieren. Die angemeldeten Künstler stammen aus Calau, Cottbus, Spremberg, Dresden und dem Unterspreewald. Es werden über 35 Kunstpunkte präsentiert. Eine große Vernissage für den 5. September ist geplant.

Die Calauer Sagentouren, die Mobile Welt des Ostens und der neue Aussichtsturm bei Weißag mit einer Höhe von 43 Metern sind weitere Highlights in Calau. Rundwege zum Wandern zwischen Calau und Altdöbern erschließen sich rund um den Aussichtsturm.

Erstmals präsentiert das Netzwerk die Veranstaltungen gemeinsam mit einer Förderung aus Mitteln des Lausitzbeauftragten. Änderungen sind auf Grund der Gesamtsituation vorbehalten.

Termine unter www.calau.de

(PM/Calauer Info-Punkt)

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Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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